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Segeberg Werner-Rennen machte Eekholt zu schaffen
Lokales Segeberg Werner-Rennen machte Eekholt zu schaffen
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18:29 13.01.2019
Von Einar Behn
Sie leiten den Wildpark Eekholt: Geschäftsführer Wolf-Gunthram von Schenck (v. li.), Mitbegründerin Theda Hatlapa, Inhaberin Isabelle Mahnert und Wildpark-Schulleiterin Ute Kröger. Quelle: Einar Behn
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Wegen der ungewöhnlichen Trockenheit hätten die grasfressenden Tiere mit Zusatzfutter versorgt werden müssen. Der Wasserwagen sei im Dauereinsatz gewesen, auch die Tiefenpumpe „lief im Dauerbeitrieb, damit unsere Fischotter nicht auf dem Trockenen sitzen mussten“, berichtete von Schenck vom letzten Sommer.

Erheblichen finanziellen Schaden erlitt der Wildpark durch das Werner-Rennen im September 2018, das damals noch als „garantiert einmalige Veranstaltung“ angekündigt worden war. Nun wird es 2019 eine Neuauflage geben. Der Wildpark war „durch zahlreiche Straßensperren eine Woche praktisch von der Außenwelt abgeschnitten“, schilderte von Schenk die Situation. „Wir hatten 3000 Besucher weniger und einen Schaden von circa 30.000 Euro. Das entspricht in etwa den jährlichen Mitgliedsbeiträgen aller 450 Fördervereinsmitglieder – ein schmerzlicher Verlust“, so von Schenck, der sich für dieses Jahr eine bessere Zusammenarbeit mit dem Veranstalter erhofft.

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Ute Kröger verwies als Leiterin der Wildparkschule auf den hohen Anteil jugendlicher Besucher. So konnten 2018 20 Prozent mehr Schüler als Tagesbesucher verzeichnet werden, als im Jahr zuvor. Der Anteil der Kinder und Jugendlichen unter den Besuchern lag bei 45 Prozent. Ein neues Projekt hatte die Kindertagesstätte Mullewapp in Bad Bramstedt im vergangenen Jahr gestartet: An sechs Sonnabenden kamen Väter mit ihren Kindern in den Wildpark.

Sie kann in ihren Berichten Jahr für Jahr von Entfremdungstendenzen von der Natur bei jungen Leuten erzählen, auch dieses Mal. „Naturerfahrung und Mediennutzung sind Gegenspieler.“ Und die Aufgabe Eekholts sei es, den jungen Menschen Naturerfahrungen zu bieten, die sie im Alltag nicht kennen. „Durch den Wald rennen, das ist für die Kinder neu, fremd und aufregend“, hat Kröger festgestellt. „Wir haben früher einfach draußen gespielt.“ 

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