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Segeberg Golfen mit Kopf, Technik und Demut
Lokales Segeberg Golfen mit Kopf, Technik und Demut
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17:18 12.04.2018
Von Sylvana Lublow
Putten vor dem Clubhaus: Golf-Pro Peter Mundy (links) wird auch von langjährigen Golfern wie Thomas Uellendahl gerne in Anspruch genommen. Quelle: Sylvana Lublow
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Bad Bramstedt

Auch wenn die Anlage nur neun Löcher hat, müsse sie sich neben dem großen Club in Bissenmoor, einem 18-Loch-Turnierplatz, nicht verstecken, so Uellendahl: „Unser Platz ist toll, und für Berufstätige oder zeitliche eingespannte Spieler reichen neun Löcher, also zwei bis zweieinhalb Stunden auf dem Platz, völlig aus.“

Mit altem Baumbestand und an der Ohlau

Auch der Golflehrer des Clubs, Peter Mundy, schwärmt: „Der Platz ist landschaftlich gesehen einer der schönsten in Schleswig-Holstein.“ Der Professional, kurz Pro, wie Golflehrer genannt werden, erklärt auch warum: „Wir haben viel alten Baumbestand und die Ohlau fließt durch die parkähnliche Anlage, es ist wunderschön.“ Mundy (55), der eigentlich Engländer ist und eine Deutsche geheiratet hat, arbeitet bereits seit 30 Jahren als Golflehrer, in Bad Bramstedt schwingt er die Schläger jetzt im vierten Jahr.

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Einladung, sich auszuprobieren

Am Sonntag, 15. April, wenn der Golfclub ab 11 Uhr wieder zum Tag der offenen Tür einlädt, möchte Peter Mundy sein Wissen und Können an die Besucher weitergeben. „Alle Interessierten sind eingeladen und können sich ausprobieren und mit den Mitgliedern reden“, sagt Uellendahl.

„Das Golfspiel vereint alles: Bewegung, Kopf, Technik und Demut“, erklärt Mundy: „Gerade auf unserem Platz muss man viel mit dem Kopf spielen. Die Bahnen sind nicht extrem lang und durch den Baumbestand muss man genau überlegen, wo man den Ball platziert.“

Mehr als 500 Mitglieder

Mit dem 2001 eröffneten Golf & Country Club Gut Bissenmoor unterhält der kleine Club eine freundschaftliche Verbindung. „Wir helfen uns gegenseitig und spielen auch gemeinsame Turniere“, sagt Uellendahl. Der Verein zählt derzeit rund 200 aktive Vollmitglieder. „Es gibt aber auch noch Fern- und Zweitmitgliedschaften, alles zusammen sind wir bei mehr als 500“, sagt Uellendahl. Etwa die Hälfte der Golfer ist zwischen 30 und 45 Jahre alt, also Anfänger, der Rest ist älter. „Über mehr Jugendliche würden wir uns natürlich freuen“, betont der Vizepräsident. Fünf bis zehn spielen im Durchschnitt im Verein, so Mundy.

Uwe Straehler-Pohl 12.04.2018
Nicole Scholmann 11.04.2018