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Segeberg SPD: Jede dritte Wohnung für Bedürftige
Lokales Segeberg SPD: Jede dritte Wohnung für Bedürftige
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06:21 15.08.2019
Von Einar Behn
Südlich der Bimöhler Straße entstehen zurzeit neben Einfamilien- und Doppelhäuser auch zahlreiche Geschossbauten. 24 davon sind sozial gefördert. Quelle: Einar Behn
Bad Bramstedt

Grundsätzlich herrscht unter den Parteien in Bad Bramstedt Einigkeit darüber, dass der soziale Wohnungsbau  gefördert werden soll. Die Mieten waren in den zurückliegenden Jahren in Bad Bramstedt deutlich angestiegen, weil nur sehr wenige Wohnungen überhaupt angeboten werden. Immerhin waren auf Initiative der SPD im Neubaugebiet südlich der Bimöhler Straße 24 Wohnungen mit Mietpreisbindungen entstanden. 

Als Grund, sich für neue Sozialwohnungen einzusetzen, nennt die SPD auch das Auslaufen der 25-jährigen Mietpreisbindungen von Sozialwohnungen der Wankendorfer Baugenossenschaft in der Holsatenallee. Sie waren in den 1990er Jahren gebaut worden. 

Mietbindung für 25 Jahre

Die SPD will nun als „Zielgröße“ durchsetzen, dass grundsätzlich bei der Ausweisung von Bauland 30 Prozent für den sozialen Wohnungsbau reserviert werden. Das, so der SPD-Antrag, soll immer dann der Fall sein, wenn durch einen neuen Bebauungsplan oder einen geänderten mindestens 20 Wohneinheiten geschaffen werden. 

Die Mietpreisbindung solle 25 Jahre betragen, wenigstens aber 20 Jahre. „Zumindest sollten die Kinder einer Familie, die dort wohnt, in der Zeit groß werden können“, sagt SPD-Fraktionsvorsitzender Jan-Uwe Schadendorf. Laufzeiten für die Mietpreisbindung sind grundsätzlich vom Land vorgeschrieben, das den Wohnungsbau mit eigenem Geld fördert. 

Mieten von 5,60 und 8 Euro pro Quadratmeter

Auch sollten der sogenannte erste und zweite Förderweg beschritten werden, die festgesetzte Mieten von 5,60 Euro und 8 Euro pro Quadratmeter vorschreiben. Nach dem ersten Weg geförderte Wohnungen dürfen dann nur von Geringverdienern belegt werden, nach dem zweiten geförderte von Menschen mit mittleren Einkommen. „Sie sind beispielsweise für Facharbeiter gedacht“, so Schadendorf

Bei der ersten Beratung im Planungsausschuss im Juni waren CDU und FDP zwar nicht grundsätzlich dagegen, hatten jedoch Bedenken. Die CDU wollte die 30-Prozent-Regelung nur als Richtwert verstanden wissen, der aber auch unterschritten werden kann, wenn die örtlichen Gegebenheiten dies erfordern. Ähnlich hatte sich im Juni auch die FDP geäußert. Die Fraktionen vereinbarten, nach internen Beratungen das Thema in der nächsten Sitzung wieder aufzurufen. Die beginnt am Montag, 19. August, um 19 Uhrim Schloss.

Nur noch wenig Bauland

Greifen könnte die neue Regelung dann bei der Erweiterung der Neubauflächen südlich der Bimöhler Straße bis an die Ortsumgehung heran. Dort sind noch einige Hektar unbebaut. Außerdem gibt es Pläne, im Wohnpark Bissenmoor einen ursprünglich für Tennisplätze vorgesehenen Bereich in ein Wohngebiet umzuwandeln. Darüber hinaus wird das Bauland in Bad Bramstedt jedoch langsam knapp, die Stadt gerät mit zurzeit rund 14.500 Einwohnern an ihre Wachstumsgrenzen.

Der Sound hatte es schon mal in sich: Lautes markerschütterndes Röhren schallte am Mittwoch über den Flugplatz Hartenholm, als Andi Feldmann das Gaspedal durchdrückte. „Technisch funktioniert alles, jetzt wird das Getriebe getestet“, so der Brösel-Bruder bei der Präsentation seines Rennwagens.

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