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Segeberg Pro Kaki hat eine neue Idee fürs Rathaus
Lokales Segeberg Pro Kaki hat eine neue Idee fürs Rathaus
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17:17 22.03.2019
Von Klaus-Ulrich Tödter
Die Wählergemeinschaft Pro Kaki sieht Vorteile darin, das Rathaus in Richtung Schulstraße zu erweitern. Quelle: Klaus-Ulrich Tödter
Kaltenkirchen

Die Pro-Kaki-Vertreter Thies Rickert und Reinhard Bundschuh möchten nun auch die Erweiterungsvariante zur Schulstraße hin untersucht wissen, speziell die finanziellen Auswirkungen. „Als das Rathaus gebaut wurde, gab es nach meinen jüngsten Erkenntnissen Pläne für einen Anbau dorthin“, sagte Pro-Kaki-Fraktionschef Bundschuh. „Davon ist mir nichts bekannt“, entgegnete Bürgermeister Hanno Krause, der sich über den Vorstoß von Pro Kaki wundert. „Wir haben bislang nur von der Variante Holstenstraße gesprochen, noch nie von der Schulstraße.“

Es sei aber kein Problem, beide Alternativen zu untersuchen, fuhr Krause fort. Zuerst müsse aber das beauftragte Beraterbüro die Vorbereitungen für den Architektenwettbewerb durchführen. In dem Rahmen könnten natürlich Ideen für beide Varianten vorgestellt und die entsprechenden Kosten ermittelt werden, sagte der Bürgermeister.

Gebäude für die Erweiterung gekauft

Die trifft nach Beratungen im Bau- und Umwelt- sowie im Hauptausschuss letztendlich die Stadtvertretung. In die Vorbereitung werde natürlich auch die extra ins Leben gerufene Arbeitsgruppe Rathauserweiterung einbezogen. Krause favorisiert ganz klar die Erweiterung parallel zur Holstenstraße, „für die es viele gute Gründe gibt“. So sei zum Beispiel das Gebäude neben dem Rathaus, das für den möglichen Anbau abgerissen werden soll, für die Rathauserweiterung gekauft worden. Weil die Finanzlage damals sehr angespannt war, habe Krause dafür plädiert, das Vorhaben aufzuschieben. Doch jetzt gehe es einfach nicht mehr. „Wenn wir in diesem Jahr grünes Licht geben, dauert es bestimmt noch drei Jahre bis zum Einzug.“

Bundschuh: "Anmietung von Räumen gegen Raumnot"

Bundschuh gibt hingegen zu bedenken, dass bei der fortschreitenden Digitalisierung in einigen Jahren vielleicht gar nicht mehr so viel Platz im Rathaus benötigt werde. So könnte deshalb zum Beispiel die Anmietung der leerstehenden Räume der Deutschen Bank in der Holstenstraße für Abhilfe bei der Raumnot sorgen. Bundschuh vermutet, dass die Schulstraßen-Lösung finanziell günstiger sei, auch baulich vorteilhafter.

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