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Segeberg Drei Segeberger im Schnee
Lokales Segeberg Drei Segeberger im Schnee
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00:31 17.01.2019
Von Gunnar Müller
Tim Bedei aus Klein Rönnau studiert in München, wohnt jedoch 50 Kilometer weiter südlich in Bad Tölz.Er sieht die Schneemassen gelassen. Quelle: Tim Bedei
Bad Segeberg

Bedei studiert in München Sportjournalismus, wohnt aber im 50 Kilometer südlich der bayerischen Landeshauptstadt gelegenen Bad Tölz. „Ich hab noch nie so viel Schnee erlebt.“ Die Straßen wurden durch die übermächtige weiße Pracht einspurig: „Wir wussten irgendwann nicht mehr, wohin mit dem Zeug.“

Schnee drückt auf die Dächer

Seinem Vermieter stieg der 20-Jährige aufs Dach – zumindest, um es von der schweren Last des zunehmend kompakt-feuchteren Schnees zu befreien. „Einmal bin ich auch nicht zu Uni gefahren und musste jeden Tag neu abwägen, ob es sicher genug ist.“ Zwar wurde zeitweise der Katastrophenzustand ausgerufen, aber eine wirklich brenzlige Situation habe es vor Ort nicht gegeben.

Verkehr in Österreich durch Schnee beeinträchtigt

In Lech am Arlberg in Österreich, das tatsächlich tagelang von anderen Orten wegen der Schneemassen nicht erreichbar war, arbeitet in den Wintermonaten seit zwei Jahrzehnten ein Unternehmer aus Blunk, der zwar seine Situation in Tirol schildert, aber seinen Namen nicht in der Zeitung sehen möchte: „Früher nannte man das einfach Winter.“ Im Ort wimmele es derzeit von Medienvertretern und kaum ein Einheimischer habe noch Lust, mit ihnen zu sprechen und die Situation aufzubauschen. „Es passiert hier jeden Winter, dass die Straßen aus Sicherheitsgründen wegen Lawinen gesperrt werden.“ Und dass man dann für zwei oder drei Tage weder aus dem noch in das Dorf komme. Für die alpinen Bergbewohner also kein weißes Neuland, sondern schlicht winterlicher Alltag.

Weniger Schnee in München

In München selbst – nur auf rund 500 Metern gelegen – blieb nicht so viel Schnee liegen, zumindest im Verhältnis mit den Höhenlagen der Alpen. Doro Knott kommt ursprünglich aus Rickling, lebt aber seit drei Jahren in München und arbeitet dort bei der Bayerischen Ingenieurekammer. Mit den Auswirkungen der weißen Massen in den Katastrophengebieten beschäftigten sich seit Wochen ihre Kollegen. Aber da man aus dem vielen Schnee auch was Gutes machen müsse, nutzten Knott und ihre Kollegen ihre Pausen für eine Schneeballschlacht und den Bau einer Schneefrau. Letztes Wochenende war Doro Knott zu Besuch in Rickling, sechs Stunden Fahrt brauchte sie mit dem Auto alleine aus Bayern heraus.

Dennoch findet sie das Wetter in München schöner. „Ich kann ja mal probieren, Euch in den Norden ein paar Schneeflocken zur Erheiterung zu schicken.“

Doro Knott aus Rickling und Tim Bedei aus Klein Rönnau wohnen beide in der Nähe von München und zeigen einige Impressionen aus dem weißen Bayern.

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