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Segeberg Eekholt bleibt auch nach dem Tod des Gründers auf der Erfolgsspur
Lokales Segeberg Eekholt bleibt auch nach dem Tod des Gründers auf der Erfolgsspur
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15:56 08.01.2010

Erstmals begrüßte die Enkelin des im vergangenen Jahres verstorbenen Wildparkgründers Hatlapa, Isabelle Mahnert (siehe auch Bericht Seite 16), als Eigentümerin des Parks die Gäste des traditionellen Neujahrsempfangs gemeinsam mit ihrer Großmutter Theda Hatlapa (80). Derzeit betätigt sich die junge Tierärztin allerdings überwiegend noch in ihrem Beruf und bildet sich praktisch fort. Das Management liegt bei Geschäftsführer von Schenck und der Mitbegründerin Theda Hatlapa. Mahnert bezeichnete den Wildpark als „Kleinod, dessen Leuchten, Kostbarkeit und Strahlkraft es zu erhalten gilt.“ Die 28-Jährige bat die Gäste des Neujahrsemspfangs, jeder nach seinen Möglichkeiten, den Wildpark auch in der laufenden Saison zu unterstützen, damit er „noch viele Herzen begeistern“ könne.

Von Schenk würdigte die Verdienste des am 4.März 2009 im Alter von 88 Jahren verstorbenen Wildparkgründers Hatlapa. „Ich bin froh und dankbar, dass ich mit Herrn Dr. Hatlapa viele Jahre lang eng zusammenarbeiten durfte, mit ihm stundenlang Projekte planen und Ideen schmieden konnte.“ Er habe sehr viel von ihm gelernt und dabei die „Eekholter Idee verinnerlicht.“ Von Schenk: „Ein großartiger Mensch ist von uns gegangen.“ Das 40-jährige Jubiläumsjahr konnte Hatlapa nicht mehr erleben. Er hatte den Park 1970 zunächst als Wildgehege gegründet, 1978 kam die Vogelpflegestation hinzu, 1983 die Wildparkschule, die ab 1991 auch Übernachtungen anbieten konnte. 2007 erfolgte die Auszeichnung als „Bildungspartner für Nachhaltigkeit“ durch das Land Schleswig-Holstein. Von Schenck erinnerte daran, dass Hatlapa aus dem Wildpark eine der größten Umweltbildungseinrichtungen Deutschlands gemacht hat.

2010 sollen die ersten Umbauten einer zusammenhängenden Otteranlage fertiggestellt, Verbesserungen am Dammwildgehege vorgenommen werden, die Uhu-Voliere begehbar gemacht und das Fuchs- und Dachsgehege modernisiert werden. „Vieles ist im Wandel, unverändert bleiben jedoch auch 2010 die Eintrittspreise“, versprach Geschäftsführer von Schenck. So gibt es beispielsweise eine Familien- und Großelternjahreskarte für 49,50 Euro, in der alle eigenen Kinder und Enkel bis 18 Jahre eingeschlossen sind. „Schon nach dem zweiten Besuch kann sich die Karte bezahlt machen“, meinte von Schenck. Auch seien die zahlreichen Sonderveranstaltungen, Führungen und Flugschauen weiterhin im regulären Eintritts enthalten.

Die Leiterin der Wildparkschule, Ute Kröger, kündigte an, in diesem Jahr solle erstmals im Herbst ein „Brunft-Biwak“ in Zusammenarbeit mit dem Outdoor-Unternehmen Globetrotter eingerichtet werden. Teilnehmer könnten in Zelten übernachten und die Hirschbrunft aus nächster Nähe mitverfolgen. Eindrucksvolle Zahlen konnte Ute Kröger auch von ihrer Wildparkschule vermelden. 17500 Kinder und Jugendliche wurden bei Tagesbesuchen durch die Wildparkschule betreut und 7500 blieben sogar mehrere Tage.

Einen besonderen Erfolg gab es im letzten Jahr in der Tierpflege. Dort gelang die Aufzucht von elf Kampfläufern, einer fast ausgestorbenen Watvogelart. In der Vogelpflegestation wurden im vergangenen Jahr 174 Tiere in 49 Arten eingeliefert. 59 Exemplare davon konnten wieder ausgewildert werden, bei 20 Vögeln ist dies noch zu erwarten, sodass die Erfolgsquote nach Angaben von Tierpflegeleiter André Rose bei rund 45 Prozent lag.

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