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Segeberg Endlich: Der Flottmoorpark ist fertig
Lokales Segeberg Endlich: Der Flottmoorpark ist fertig
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09:27 01.07.2019
Von Sylvana Lublow
Offizielle Eröffnung des Flottmoorparks mit Bürgermeister Hanno Krause (Mitte) und vielen Anwohnern. Quelle: Sylvana Lublow
Kaltenkirchen

„Es hat länger gedauert als geplant, da der Park leider zugunsten anderer wichtiger Projekte verschoben werden musste“, erklärte Bürgermeister Hanno Krause bei der Eröffnung, zu der neben Vertretern der Stadtverwaltung auch die an Bau und Planung Beteiligten sowie einige Anwohner gekommen waren.

Stadt hat 800000 Euro in den Park investiert

Seit 2013 war der Flottmoorpark in Planung, zunächst unter Beteiligung der Bewohner. „Das war der Einstieg. Wir hatten das Projekt auch mit Kindern erarbeitet, alle waren euphorisch und hatten sich auf den Park gefreut“, so Krause, der bedauert, dass die Planung nicht gleich umgesetzt werden konnte. Doch die knapp 800 000 Euro, die in das acht Hektar große Erholungsareal investiert wurden, sind in einer angespannten Haushaltslage ja auch kein Pappenstil. „Aber absolut angemessen“, findet Krause: „Der Park kann in der Zukunft weiter gestaltet werden. Was fehlt, verändert oder verbessert werden soll, können die Bewohner gerne an die Stadt herantragen.“ Die Besonderheit des Parks: Er dient als begehbare Grünzone zwischen den Bebauungen und führt einerseits bis in die Innenstadt und andererseits ist die Verlängerung des Krückau-Wanderwegs.

Diskussion um Sportgeräte läuft noch

Noch ist der Parkt nicht komplett fertig. Einige der Wildblumenwiesen müssen noch gepflanzt werden – und auch die Diskussion um Sportgeräte, die vor allem der Seniorenbeirat gerne im Flottmoorpark aufgestellt haben möchte, sei noch nicht beendet, berichtete der Bürgermeister. Gepflegt wird der Park vom Bauhof, außerdem wird die Firma Pütz Security die Grünzone regelmäßig auf Kontrollgängen im Auge behalten.

Alte Obstsorten und Mammutbäume

Ende August vergangenen Jahres konnten die Arbeiten am Park beginnen, die Stadtvertretung hatte im September 2017 dafür grünes Licht gegeben. Es gibt zehn Sitzgelegenheiten, die mit Abfalleimer und Hundetüten-Spender ausgestattet sind. Auf 78000 Quadratmetern erfolgte eine Einsaat mit Landschaftsrasen, Wildblumen und Wildkräutern. Letztere wurden hauptsächlich an den Gewässerrändern des Regenrückhaltebeckens und den dazugehörigen Gräben gesät. Außerdem sind rund 200 Bäume auf dem Areal gepflanzt worden, die jetzt allerdings, so klein und zart wie sie sind, noch keinen Schatten spenden können. Besonderes Augenmerk wurde auf die Auswahl der Baumsorten gelegt. Biologische Vielfalt war der Anspruch. So gibt es alte Obstsorten wie Weißer Winterapfel, Lübecker Sommerbergamotte oder Bühler Frühzwetschge. Hinzu kommen Solitärbäume, wie der Urwaldmammutbaum, Ginkgo oder der Blauglockenbaum.

Auch Rolf Suhr von der verantwortlichen Garten- und Landschaftsbaufirma Wiese und Suhr aus Hamburg freute sich, das Projekt endlich präsentieren zu können: „Der Bau ging deutlich schneller als die Planung. Auf den ersten Akten stand das Jahr 2006“, erzählte er: „Es war eine tolle Aufgabe und wir haben unser Bestes gegeben.“ Besonders stolz sei er auf die Umgestaltung des Regenrückhaltebeckens.

Der umstrittene Bebauungsplan für das Baugebiet am Chauseebaum in Klein Rönnau kann endlich ausgelegt werden - auch wenn der Streit um eine zweite Zufahrt nicht gelöst werden konnte. Dafür gibt es weitere Naturschutzauflagen. Ob die Erschließung noch in diesem Jahr beginnt, ist aber noch unklar.

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