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Segeberg Seifenkistenrennen feierte Premiere
Lokales Segeberg Seifenkistenrennen feierte Premiere
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16:24 11.08.2019
Von Birgit Panten
Jonna Klein ging als einziges Mädchen unter 17 Startern mit dem Holmi Racing Team auf die Rampe. Quelle: Birgit Panten
Hartenholm

Der beste Fahrer benötigte 42 Sekunden für die gut 200 Meter lange Strecke, die von der Baufirma Gosch abgesichert worden war. Die Feuerwehrleute Felix Schroeder und Ivo Brandt sorgten für die Sicherheit.

Die KiJuVH mit Linus und Linnea Schwetje, Felix Schlenke, Melvin Engelke und Tom-Ole Poggensee hatte sich die Veranstaltung als Abschluss des diesjährigen Ferienspaßes der Gemeinden Hartenholm, Hasenmoor und Schmalfeld ausgedacht. In den vergangenen Jahren wurden Partys gefeiert. Aber auch das Rennen wurde vor rund 150 begeisterten Zuschauern zu einer richtigen Grand Prix-Party.

Vierjähriger war der jüngste Pilot

Jüngster Pilot war der vierjährige Tjark. Er hatte zwar seinen Trecker mitgebracht, ging aber in der KiJuVH-Kiste an den Start. Diese hatten die Gäste einer Feier mit ihrer Spende finanziert. Gemeindevertreterin Kerstin Klein als Kinder- und Jugendbauftragte hatte das Sperrholzfahrzeug mit TÜV-Prüfung nach dem Zusammenbau durch Familie Schwetje angemalt und mit bunten Holmi-Aufklebern versehen. Der kleine Hirsch ist das Ferienmaskottchen im Dorf. Die schnelle Kiste trägt Fahrer aller Gewichts- und Größenklassen. Tjark fehlten bei seinen Starts lediglich ein paar Kilo Sandsäcke im Fußraum der Kiste für eine Spitzenzeit.

"Betreutes Fahren" das älteste Team am Start

Schnellster Fahrer war bei den Erwachsenen Heinrich Meier. Der 67-Jährige aus Daldorf ist mit seinem Kollegen Peter Patjens (78) seit Jahren Fan von Seifenkisten. Patjens hatte die erste im Jahr 2000 für seinen Enkel konstruiert, ein Jahr später baute er aus Polyester eine Rakete mit Kopfhaube, die er selbst in Hartenholm fuhr. „Irgendwann waren die Enkel zu groß, da sind wir selbst in die Kisten gestiegen“, sagte der Daldorfer. In ganz Norddeutschland sind er und Meier unterwegs als Duo „Betreutes Fahren“ .

Felix Schroeder und Jan Bendel folgten auf den Erwachsenen-Rängen. Bester Jugendlicher war Jerik Hartmann mit 45 Sekunden als Bestzeit der beiden Durchgänge. Vor Till Brandt und Thorge Hartmann platzierte er sich in einem umgebauten Gokart . „Da die Fahrzeuge nicht über einen eigenen Antrieb verfügen sollten, wurden für unser Gemeinschaftsmodell Kette und Pedale ausgebaut“, erzählte Vater Ivo Brandt.

Kettcar musste präpariert werden

Der achtjährige Mika trat mit einem schicken Dino auf Rädern an, Joris und Theo (beide 9) machten sich als „Die wilden Kerle“ auf die Fahrt. Bei ihrem Kettcar musste der Antrieb durch das Stillhalten der Beine außer Kraft gesetzt werden. Gar nicht so einfach, wenn die Füße auf der langen Gerade zum Ziel hin zuckten. Tom-Ole hatte auf der von der Firma Hartmann und dem Feuerwehrmann Felix Schröder gebauten Rampe auf einem umgebauten Dreirad Platz genommen. Die mangelnde Aerodynamik seines Gefährtes machte er durch eine perfekte Rennhaltung auf dem Rad wett. Keine Konkurrentin hatte Jonna (10) als einzige Pilotin. Mit der KiJuVH-Kiste kam sie auf Platz vier.

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