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Segeberg FDP und SPD für CDU-Bürgermeisterkandidaten Krause
Lokales Segeberg FDP und SPD für CDU-Bürgermeisterkandidaten Krause
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00:00 15.11.2011
Kaltenkirchen

So appelliert der FDP-Ortsvorstand an die Bürger, am 20. November den CDU-Kandidaten aus Ahrensburg zu wählen. Nicht ganz so offen, aber im Tenor gleichlautend, äußern sich die Sozialdemokraten.

Die FDP bedauert, dass die von ihr unterstützte Bürgervorsteherin Elke Adomeit es nicht geschafft hat. „Es gilt jetzt, nach vorne zu blicken“, heißt es in einer Presseerklärung der Partei. Da der SPD-Kandidat Gerhard Blasberg unverständlicher Weise erklärt hat, selbst bei einem Wahlsieg in der Stichwahl das Amt nicht anzunehmen, appellieren die Liberalen an die Bevölkerung, den einzig verbliebenen Kandidaten zu unterstützen - CDU-Mann Hanno Krause. „Damit Ruhe und friedvoller Umgang aller miteinander einkehren“, erklärte FDP-Parteichef Eberhard Bohn.

Die Kaltenkirchener SPD ist über Blasberg enttäuscht. „Er wäre als parteiloser Kandidat und erfahrener Bürgermeister nicht chancenlos gewesen“, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Sozialdemokraten sind sich sicher, dass die Wähler wissen, wen sie am 20. November wählen müssen. Inzwischen hat die SPD auch Blasbergs Wahlschilder aus der Stadt entfernt.

Bei der SPD ist das Band zwischen Fraktion und dem Stadtvertreter Manfred Feige zerschnitten. Bei ihrer jüngsten Sitzung fasste die Fraktion den Beschluss, dass Feige sämtliche durch die Fraktion erlangten Ämter niederlegen soll, andernfalls werde er aus der Fraktion ausgeschlossen. Daraufhin erklärte Feige, der SPD-Fraktion den Rücken zu kehren, sein Mandat aber zu behalten und künftig als Unabhängiger in der Vertretung zu arbeiten. Seinen Posten im Hauptausschuss wird er aufgeben, im Aufsichtsrat der städtischen Betriebe will er aber bleiben.

Damit will sich die SPD aber nicht abfinden. Er müsse auch den Aufsichtsratsposten abgeben, fordert der zweite stellvertretende SPD-Fraktionschef Manfred Littau. Dazu müsste Feige aber von der Mehrheit der Stadtvertretung abberufen werden. Eine Zustimmung von CDU und FDP gilt allerdings als unwahrscheinlich, so dass Feige im Amt bleiben dürfte.

Die SPD wirft Feige vor, bei der Abwahl des sozialdemokratischen Bürgermeisters Stefan Sünwoldt gegen die eigene Partei und mit CDU und FDP gestimmt zu haben. Dazu habe er bei der jetzigen Wahl nicht den eigenen Beweber, sondern die Gegenkandidatin Elke Adomeit unterstützt. „So etwas geht nicht“, so Littau.

Mit keinen Konsequenzen muss dagegen der stellvertretende SPD-Fraktionschef Bernd Schädler rechnen. Der war auf einer Wahlveranstaltung Adomeits aufgetreten und hatte dort bei einem Satire-Sketch mitgewirkt, bei dem auch der SPD-Fraktionschef Georg Loger durch den Kakao gezogen wurde. Schädler sei da wohl etwas zu blauäugig gewesen, meinte Littau.

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