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Segeberg Fall Baris Karabulut bei "Aktenzeichen XY": Polizei hofft auf Hinweise
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Fall Baris Karabulut bei "Aktenzeichen XY": Polizei hofft auf Hinweise

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10:32 08.06.2021
Von KN-online (Kieler Nachrichten)
Die Fahndungssendung "Aktenzeichen XY" mit Moderator Rudi Cerne unterstützt seit 1967 die Verbrechensbekämpfung. Zuschauerinnen und Zuschauer können helfen, ungelöste Kriminalfälle aufzuklären. Am Mittwoch: den Vermisstenfall Baris Karabulut (li.) aus Bad Bramstedt.
Die Fahndungssendung "Aktenzeichen XY" mit Moderator Rudi Cerne unterstützt seit 1967 die Verbrechensbekämpfung. Zuschauerinnen und Zuschauer können helfen, ungelöste Kriminalfälle aufzuklären. Am Mittwoch: den Vermisstenfall Baris Karabulut (li.) aus Bad Bramstedt. Quelle: Polizei / Matthias Balk/dpa
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Kiel/Bad Bramstedt/München

Die Fahndungssendung "Aktenzeichen XY" zeigt am Mittwoch, 9. Juni 2021, (20.15 Uhr, ZDF, Wiederholung: 23.10 Uhr, ZDF neo) einen Beitrag aus Schleswig-Holstein: Im Studio stellt die Kieler Kriminalbeamtin Nina Otto den Fall des vermissten Baris Karabulut aus Bad Bramstedt vor. Gezeigt wird dabei auch ein kleiner Film, den das ZDF in enger Zusammenarbeit mit der Ermittlungsgruppe gedreht hat.

Historie: Der Fall Baris Karabulut

Der Fall Baris Karabulut beschäftigt die Polizei seit dem 18. März 2019. Der türkischstämmige Mann mit möglichen Kontakten ins kleinkriminelle Milieu war am 18. März gegen 17 Uhr noch einmal in Bad Segeberg gesehen worden.

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Sein Auto, ein schwarzer VW Golf IV mit dem Kennzeichen SE - EQ 284, wurde am 19. März an der Badestelle des Nehmser Sees gefunden.

Die Beamten gehen von einem Tötungsdelikt aus. Anfang Juli 2020 durchsuchte die Polizei außerdem ein Grundstück in der Straße Am Wege nach Stipsdorf. Ende Juli suchte die Polizei erneut in einem Waldstück unweit des Grundstücks.

Die Suchaktionen stehen in Zusammenhang mit einem mutmaßlichen Tatverdächtigen. Es handele sich dabei aber nur um einen Anfangsverdacht.

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Bei dem Tatverdächtigen handele es sich um einen Mann, der aus dem Raum Segeberg stammt und mit Drogendelikten einschlägig polizeilich bekannt sein soll.

Fall Baris Karabulut: Hohe Belohnung ist ausgesetzt

Das größte Problem der Polizei bei der Lösung des Falls ist die fehlende Leiche. Von den 15000 Euro Belohnung, die der Vater des Vermissten ausgesetzt hat, und den 5000 Euro von der Staatsanwaltschaft erhoffen sich die Kriminalbeamten Hinweise aus der Bevölkerung.

Hinweise nehmen die Beamten der Ermittlungsgruppe unter Telefon 0431/1603333 entgegen.

Thorsten Beck 09.06.2021
Nicole Scholmann 07.06.2021