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Segeberg Wohnen in Lummerland
Lokales Segeberg Wohnen in Lummerland
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12:59 23.07.2019
Von Gerrit Sponholz
Tosca (45) und Martin Marschall (49) haben im Neubaugebiet Lummerland in Trappenkamp gebaut, und auch schon an die Zeiten gedacht, wenn sie mal alt sind und barrierefrei leben wollen. Quelle: Gerrit Sponholz
Trappenkamp

Beide kennen das Areal. „Das frühere Sport- und Waldhotelgelände gehörte einst Pepi Kühl, der Oma meiner Frau“, erzählt Martin Marschall.

Vor 22 Jahren gab's keine Baugrundstücke

Vor 22 Jahren waren sie aus Trappenkamp noch weggezogen. „Es gab damals keine Baugrundstücke hier.“ In Tensfeld errichteten sie ein Haus für sich und die Tochter. Doch mittlerweile sind die 175 Quadratmeter und drei Etagen zu groß und auf lange Sicht nicht altengerecht. Sie wollten ein Haus, das barrierefrei und ebenerdig angelegt ist und im Umfeld mehr Infrastruktur als ein Dorf bietet.

Neues Image von Trappenkamp

Das sei in Trappenkamp der Fall, sagt Martin Marschall. Auch das Image der Gemeinde habe sich gebessert. „Früher hat man nicht erzählt, dass man aus Trappenkamp kommt.“ Das sei heute anders. Die Gemeinde habe sich gemausert. „Ich fühle mich hier sehr wohl. Hier hat sich viel getan.“

Die Zahl der Einwohner, zeitweise unter 5000 gesunken, liegt jetzt bei rund 5250.

Auf dem Gelände am Schwimmbad, wo einst das Sport- und Waldhotel und eine Industriebrache standen, hat die Gemeinde große Wohngebiete entwickelt. Nur wenige Plätze sind nicht belegt.

Rund 100 Euro pro Quadratmeter

An ihr Grundstück waren die Marschalls mit etwas Glück gekommen. Es war bereits von einem anderen reserviert, der aber abgesprungen ist. Auf 683 Quadratmeter haben sie jetzt ein Haus hingesetzt. Der Quadratmeter kostete knapp 100 Euro.

Bauen lassen haben sie über einen Bauträger. „Das ging schnell, die Handwerker kamen, und man hat Gewährleistungsansprüche“, sagt Martin Marschall. Um Küche und Fußboden haben sie sich selbst gekümmert, und auch den Garten legen sie selbst an.

Die Handwerkerpreise seien in den vergangenen zwei, drei Jahren um 20 Prozent gestiegen, staunt Marschall. „Die sind alle ausgelastet.“

Altes Haus ratzfatz an Hamburger verkauft

Mit der Kreditfinanzierung gab es kein Problem für den Schlosser und die gelernte Bankkauffrau, die als Verkäuferin arbeitet. Sie konnten ihr Haus in Tensfeld an einen Hamburger verkaufen. „Der hat es sich einmal angeschaut, dann ging es ratzfatz.“ 

Martin Marschall kann jetzt zu Fuß zu seinem Arbeitsplatz in einer Trappenkamper Firma. „Deshalb konnten wir das zweite Auto verkaufen.“ Und die Freunde und Familie sind gleich um die Ecke. Von Tensfeld aus sei es für beide Seiten doch immer mit Absprache und Aufwand verbunden gewesen. Der Verkaufserlös diente als Eigenkapital für den Neubau.

Eine gleich große Wohnung zu mieten, sei teurer, sagt Martin Marschall.

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