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Segeberg Familienbüro feiert kleines Jubiläum
Lokales Segeberg Familienbüro feiert kleines Jubiläum
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17:38 28.08.2018
Von Birgit Panten
Zehn Jahre Familienbüro: Alle Beteiligten, die aus Anlass des Jubiläums zu der Vorstellung ihrer Arbeit gekommen waren, waren sich einig, dass die gemeinsame Tätigkeit gegenseitig befruchtend sei. Quelle: Birgit Panten
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Bad Bramstedt

Zum kleinen Jubiläum der Beratungsstelle, die jetzt direkt neben dem Rathaus ihre Räume hat, wurde das Symbol für Hilfe und Rettung wieder in den Mittelpunkt gerückt. „Die Familienbüros in der Rolandstadt und in Bornhöved sowie die Häuser der sozialen Beratung in Henstedt-Ulzburg und Kaltenkirchen sind Leuchttürme für die Beratung hilfesuchender Menschen“, betonte Marius Neuhaus, Koordinator im Familienbüro und Leiter der örtlichen Therapiehilfe e.V..

Sucht-, Schuldner- und Familienberatung unter einem Dach

Zwölf Angebote werden Menschen gemacht, die Probleme oder Anforderungen nicht allein meistern können. Das reicht von ehrenamtlich tätigen Ämterlotsen, die einmal in der Woche für drei Stunden Hilfe beim Umgang mit Behörden leisten, bis hin zum Kreisjugendamt mit einer offenen Sprechstunde und Beratungsterminen nach Vereinbarung. Auch das Jobcenter kann zwei Mal im Monat eine offene Sprechstunde in Bad Bramstedts Ortsmitte anbieten. Dazu kommen Erziehungs-, Familien- , Sucht- und Schuldnerberatung, Pro Familia, Pflegestützpunkt, die Fachberatungsstelle gegen sexuelle Gewalt, die Flexible Sozialpädagogische Hilfe und „Schutzengel“, in der frühe Hilfen für Familien geboten werden.

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Umzug in die Altonaer Straße geplant

Alle Beteiligten, die aus Anlass des Jubiläums zu der Vorstellung ihrer Arbeit gekommen waren, waren sich einig, dass die gemeinsame Tätigkeit gegenseitig befruchtend sei. Netzwerke könnten geknüpft und den Klienten auch bei multiplen Problemen Lösungswege aufgezeigt werden. Rund 2000 Kontakte über das Internet und gut 7000 persönliche Vorsprachen habe es in den Jahren gegeben, erklärte Marius Neuhaus. Und das in Räumen, die aus den Nähten platzen. Deshalb soll im neuen Jahr ein Umzug an die Altonaer Straße erfolgen, wo der Kreis als Kostenträger mehr Räume anmieten kann. „Aber auch der zusätzliche Platz ist schon verplant“, betont Neuhaus.

Gerrit Sponholz 28.08.2018
Nicole Scholmann 28.08.2018
28.08.2018