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Segeberg Feuerwehren waren die ganze Nacht im Einsatz
Lokales Segeberg Feuerwehren waren die ganze Nacht im Einsatz
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10:26 08.10.2019
Von Nicole Scholmann
Am Tag nach dem Großfeuer zeigt sich das Ausmaß des Schadens an der Scheune in Naherfurth. Quelle: Nicole Scholmann
Naherfurth

Mit einem Bagger und einem Radlader musste brennendes Stroh aus der Scheune in der Ortsmitte von Naherfurth geborgen werden, erklärte Einsatzleiter Thorsten Küpers, der Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Kayhude ist. Er hat die Leitung des Einsatzes von Amtswehrführer Christian Behring übernommen, der am Montag die Brandbekämpfung organisiert hatte.

Brand in Naherfurth: Wehren aus Stormarn halfen mit

Waren am Montag noch rund 100 Feuerwehrleute der Wehren Nahe, Kayhude, Itzstedt, Oering, Seth und Wakendorf II sowie der Drehleiterzug Norderstedt in Naherfurth tätig, wurde ein Teil in der Nacht abgelöst. Es stiegen Ehrenamtliche der Wehren Bargfeld-Stegen, Tangstedt, Wilstedt, Wulksfelde und Jersbek ein.

Ständig waren in der Nacht etwa 30 Feuerwehrleute vor Ort. Die Drehleiter, die zwischenzeitlich zurück nach Norderstedt gefahren wurde, rückte laut Küpers am Dienstagmorgen erneut an.

Stroh auf der Wiese verteilt und gelöscht

Von der Scheune stehen am Tag nach der Alarmierung am Montag gegen 15.30 Uhr nur noch die Grundmauern und ein Teil des Scheunendaches, auf dem sich eine große Fotovoltaikanlage befand. Teile der Stromgewinnungsanlage konnten gerettet werden. "Dieser Teil des Daches ist stabil", bestätigte Küpers.

Bilder vom Großbrand in Naherfurth an der B432

Von dem größten Teil des Strohlagers im Scheunendach in Naherfurth aber ist nichts mehr zu sehen. Es musste mit schwerem Gerät heruntergezogen werden, wurde auf der Wiese verteilt und dort abgelöscht, wie der Einsatzleiter berichtete.

Wärmebildkamera im Einsatz

Am Dienstagvormittag wurden die Reste des Gebäudes mit Wärmebildkameras überprüft. "Bis zu diesem Zeitpunkt haben wir noch mit Glutnestern zu tun", beschrieb Thorsten Küpers am frühen Vormittag.

Vier tote Kälber in Naherfurth 

Von den gut 60 Schwarzbunten, die in dem großen Gebäude untergebracht waren, konnten bis auf vier Tiere - so die Auskunft der Feuerwehr - alle gerettet werden. Für vier Kälber kam jede Rettung zu spät, sie verendeten. 

Wasser zum Löschen wurde unter anderem auch aus der Alster entnommen. Dazu kamen Hydranten und Bohrbrunnen, aus denen sich die Feuerwehrleute bedienten. Die Zusammenarbeit mit den vielen Feuerwehren hat laut Küpers hervorragend geklappt. Auch mit den Wehren aus dem nahen Kreis Stormarn habe es keine Schwierigkeiten gegeben. Jeder habe gewusst, was seine Aufgabe gewesen sei.

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