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19:14 23.01.2019
Von Birgit Panten
Die Freiwilligen Feuerwehren sorgten beim Werner-Rennen 2018 vor und an den Bühnen für Sicherheit. Quelle: Werner Rennen
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Amt Kaltenkirchen Land

„Bei uns heißt es Daumen hoch, wir sind wieder dabei!“ Schmalfelds Wehrführer Michael Flessau hat für seine Feuerwehr angekündigt, beim nächsten Werner-Rennen wieder helfen zu wollen. Anlass für die Äußerung war eine Diskussionen in einigen Ortsfeuerwehren, die am jüngsten Werner-Rennen im August auf dem Flugplatz in Hasenmoor beteiligt waren. Die Feuerwehr Wittenborn, so hieß es, habe für ihren Einsatz bei der Großveranstaltung mit 40 000 Besuchern eine Entschädigung von 12 500 Euro erhalten.

 „Das kann auf keinen Fall stimmen“, betonte Michael Flessau. Er zweifelte auch an den Aussagen einer anderen Ortswehr, dass es angeblich unterschiedliche Bezahlungen gegeben habe. Gero Müller, Wehrführer in Wittenborn, sorgte auf Nachfrage für Klarheit:  „Wir waren in drei Schichten mit jeweils sechs Leuten im Einsatz“, hob er hervor. Dafür habe es die abgesprochenen 8,50 Euro pro Mann und Stunde gegeben, mehr nicht.

Abrechnung des Werner-Rennen sei transparent

Tim Mielke ist Wehrführer in Hasenmoor. Er hatte die Leitung aller Feuerwehr-Einsatzkräfte bei der dreitägigen Veranstaltung. „Das ist alles ganz transparent gelaufen“, bestätigte er. „Es gibt zurzeit eine fürchterlich große Gerüchteküche“, betonte Mielke. Er stellte klar, dass in einer Besprechung mit den beteiligten Wehren vor dem Rennen klare Zahlen genannt wurden über die Aufwandsentschädigung. Allerdings sei über die einzelnen Summen für die Wehren auch Stillschweigen vereinbart worden.

Eine Abmachung zur Vergütung der Einsatzkosten hatte es im Frühjahr 2018 zwischen der Gemeinde Hasenmoor und dem Veranstalter Unternehmen HoHa Hanseatic mit Geschäftsführer Holger Hübner gegeben. Bürgermeister Klaus-Wilhelm Schümann hatte bei der Sitzung der Gemeindevertretung im Juni mitgeteilt, dass man sich für eine Stunde pro Einsatzkraft auf 8,50 Euro geeinigt hatte und auf 24 Euro pro Stunde für ein Einsatzfahrzeug. Diese Stundensätze liegen deutlich unter denen der Gebührensatzungen für den Einsatz von Feuerwehrkräften, die jede Gemeinde unterschiedlich verabschieden kann. Einige Orte haben derartige Satzungen jedoch gar nicht.

Tim Mielke bestätigt, dass die vereinbarten Sätze auch zur Abrechnung kamen. Er habe die von den beteiligten Wehren gemeldeten Stunden aufgelistet und an das Amt Kaltenkirchen-Land weitergeleitet. Dessen stellvertretender Amtschef Karsten Kohlmorgen hatte dem Veranstalter einen entsprechenden Gebührenbescheid geschickt.

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