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Segeberg Behörde gibt den Start wieder frei
Lokales Segeberg Behörde gibt den Start wieder frei
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16:34 11.03.2018
Von Alexander Christ
Flugplatzbetreiber Massoud Abdzadeh, hier vor seiner Cessna 150, hat sein Ziel erreicht. Das im März 2017 verhängte Start- und Landeverbot für den Hartenholmer Flugplatz wurde von der Luftfahrtbehörde aufgehoben. Quelle: Alexander Christ
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Hasenmoor

Flugplatzbetreiber Massoud Abdzadeh erwirkte nach langwierigen Verhandlungen mit den angrenzenden Forstbesitzern, dass die über zehn Meter hohen Tannen gesetzeskonform heruntergeschnitten wurden. Die Bäume standen in der Nähe der Landebahn und hatten zum Entzug der Betriebserlaubnis geführt. Das betroffene Waldstück ist zum Teil in Privatbesitz, ein Stück gehört zudem den öffentlichen Landesforsten.

Der gebürtige Iraner Abdzadeh stand am "Rande des Ruins"

Der gebürtige Iraner Abdzadeh kauft zudem rund drei Hektar sogenannte Ausgleichsfläche für den Eingriff. Er ist seit 21 Jahren Eigentümer des kleinen Privatflugplatzes. Für Abdzadeh ist die nun erfolgte Freigabe des Flugbetriebs mit einem bitteren Beigeschmack verbunden. „Die damals verhängte Verfügung der Luftfahrtbehörde hat mich an den Rand des Ruins getrieben. Mehr als drei Dutzend Privatpiloten lagerten ihre in Hartenholm geparkten Flugzeuge auf benachbarte Flughäfen aus“, sagt Abdzadeh. Die Piloten wieder zurückzuholen werde ein „sehr, sehr schwieriges Unterfangen“. Die Ungewissheit, wie und ob es mit dem Betrieb des Flugplatzes weitergehe, hätte ihn und seine Familie nicht nur finanziell, sondern auch seelisch schwer belastet.

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Luftfahrtbehörde freut sich über Ende des Streits

Sönke Klettner, Sprecher der Luftfahrtbehörde aus Kiel, sieht in der Aufhebung des Start- und Landeverbots die folgerichtige Schlussfolgerung auf die vom Betreiber erfüllten Auflagen. „Die an die Piste angrenzenden beanstandeten Bäume wurden gefällt beziehungsweise zurückgeschnitten. Auch eine Vor-Ort-Prüfung am Tag vor der Aufhebung des Start- und Landeverbots verlief positiv“, sagt Klettner. Versicherungsunterlagen und Brandschutzeinrichtungen seien geprüft und Unterlagen über den Ankauf der Ausgleichsflächen vorgelegt worden. „Damit steht der Wiederaufnahme des Flugbetriebs nichts mehr im Weg“, sagt der Behördensprecher. Er freue sich, dass nach den langwierigen und für alle Beteiligten unerfreulichen Verhandlungen nun doch ein glückliches Ende gefunden worden sei.

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