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Segeberg WI-SE fordert: Bericht soll ins Internet
Lokales Segeberg WI-SE fordert: Bericht soll ins Internet
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19:46 07.04.2019
Von Gerrit Sponholz
Kreisfraktion WI-SE fordert WZV zur Transparenz auf: Der brisante Prüfbericht für die Jahre 2012-2016 sollen online zugänglich gemacht werden. Quelle: Nadine Materne
Kreis Segeberg

Bisher kann der Bericht nur persönlich beim WZV in Bad Segeberg eingesehen werden.

Verdacht: Zugang zum Prüfbericht soll erschwert werden

„Es regt sich der Verdacht, dass alles getan wird, um einer breiten Öffentlichkeit den Zugang zu den Informationen zu erschweren, wenn nicht sogar eine Abschreckung zu erreichen", sagt Toni Köppen, Vorsitzender der WI-SE-Fraktion.

Der Bericht des Gemeindeprüfungsamtes mit vielen Rügen zur WZV-Arbeit der Jahre 2012 bis 2016 müsse der Öffentlichkeit barrierefrei zugänglich gemacht werden, fordert er.

Das bedeute nicht, ihn nur beim WZV und den Bürgermeistern auszulegen, sondern ihn auch im Internet zu veröffentlichen.

Appell an neuen WZV-Chef und Verbandsversammlungsvorsitzenden

Köppen appelliert an den neu gewählten WZV-Chef Peter Axmann, Transparenz zu schaffen und den Bericht für jedermann abrufbar zu veröffentlichen.

Dies rät er auch dem Vorsitzenden der Verbandsversammlung, Kaltenkirchens Bürgermeister Hanno Krause. „Jede Behinderung bei der Informationsbeschaffung wird die WI-SE öffentlich beanstanden.“

Die Kommunalaufsicht des Kreises hatte kürzlich den WZV gerügt, die Einsichtnahme des Prüfberichts im Hause des WZV den Bürgern zu Unrecht zu erschweren. Besucher müssten nicht wie verlangt Namenslisten ausfüllen, und auch das Verbot des Kopierens sei nicht rechtens.

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