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Segeberg Frau für Gleichstellung gesucht
Lokales Segeberg Frau für Gleichstellung gesucht
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15:05 03.10.2019
Von Sylvana Lublow
Sabine Schaefer -Maniezki ist jetzt Beauftragte für Inklusion. Quelle: Sylvana Lublow
Kaltenkirchen

Seit dem 1. Oktober arbeitet Schaefer-Maniezki im Bildungstreff im Lakweg. Dort wird sie die Nachfolgerin von Frank Dunemann, der Ende des Jahres aufhört.

Endlich eine Vollzeitstelle

Für Schaefer-Maniezki hat sich damit ein großer Wunsch erfüllt: Sie arbeitet jetzt Vollzeit. In der Kommunalpolitik hatte ihr Antrag auf Stundenerhöhung Anfang des Jahres für einen kleinen Disput gesorgt: Einige Stadtvertreter befürworteten ihren Antrag, die Mehrheit jedoch nicht. Auch Kaltenkirchens Bürgermeister Hanno Krause hatte sich dafür ausgesprochen, dass 19,5 Stunden völlig ausreichend für die Aufgaben einer Gleichstellungsbeauftragten sind. Diese Entscheidung war für Schaefer-Maniezkis ein Zeichen für die geringe Wertschätzung ihrer Arbeit.

Bürgermeister: Gleichstellung ist wichtig

„In meiner neuen Stelle werde ich mit frischem Engagement ans Werk gehen“, sagt Schaefer-Maniezki. Sie freue sich sehr auf ihre Aufgaben im Bereich Inklusion. „Meine Netzwerke und Kontakte, die ich als Gleichstellungsbeauftragte geknüpft habe, kann ich auch in diesem Bereich nutzen.“

Hanno Krause ist ebenfalls der Meinung, dass Schaefer-Maniezki genau die richtige Person für die Stelle ist. „Ich habe nie an ihrer guten Arbeit gezweifelt und bin mir sicher, dass Frau Schaefer-Maniezki ihre neuen Aufgaben genauso gewissenhaft ausführen wird“, so der Bürgermeister. Dass die Stadt eine Gleichstellungsbeauftragte benötigt, stehe für Krause fest. „Nur nicht in Vollzeit, der Bedarf ist nicht zu sehen. Wir haben im Rathaus ja auch schon viel erreicht.“

Gleichstellung bei Flüchtlingen

Gleichstellung sei aber eine Daueraufgabe, „nicht nur für deutsche Familien“, so Krause. Gerade bei den zugezogenen Flüchtlingen sei die Gleichstellung zwischen Frau und Mann nicht überall selbstverständlich. „Unsere Wertevermittlung sehe ich auch als Aufgabe der Gleichstellungsbeauftragten“, sagt Krause.

Weiterhin würde sich der Bürgermeister wünschen, dass die Gleichstellungsbeauftragte sich für Frauen, die nach der Mutterschaft wieder in den Beruf einsteigen wollen, einsetzt. „Der Einstieg muss einfacher werden“, sagt Krause. Die Stelle der Gleichstellungsbeauftragten ist eine Stabsstelle, der Bürgermeister hat keine Weisungsbefugnis. „Ich wünsche mir mit der neuen Gleichstellungsbeauftragten eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.“ Bis zum 25. Oktober nimmt die Stadt Bewerbungen entgegen. In der Zwischenzeit werde es für die Gleichstellung eine Übergangslösung geben, so Krause. Wahrscheinlich wird die Stelle frühestens zum 1. Januar wieder besetzt.

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