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Segeberg Umweltschaden wohl ausgeschlossen
Lokales Segeberg Umweltschaden wohl ausgeschlossen
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18:47 04.08.2019
Von Christian Detlof
Gefahrguterkunder der Amtsfeuerwehr Bornhöved suchen am 4. August am Schmalensee in Ufernähe nach einem möglicherweise gefährlichen Fass. Quelle: Christian Detlof
Schmalensee

Wäre es kein Sonntag gewesen, hätte es ein Schreck in der Mittagspause sein können: Um 13.16 Uhr wurden am 4. August Teile der Amtsfeuerwehr Bornhöved an den Schmalensee gerufen, wo ein Badegast der Feuerwehrleitstelle ein möglicherweise gefährliches Fass auf dem Seegrund gemeldet hatte, worauf diese einen Vollalarm auslöste. Nach guten drei Stunden und der Anwesenheit von rund 60 Einsatzkräften in gesperrten Belauer Straße wurde vorläufig Entwarnung gegeben.

Badegast hatte den Einsatz ausgelöst

Gegen 15.30 Uhr trommelte Einsatzleiter Peter van het Loo seinen Kriegsrat ein letztes Mal zusammen, um zumindest diese Schlacht gegen vermeintliche Gefahren für Mensch und Umwelt für beendet zu erklären. Der Schmalenseer Wehrführer konnte sich dabei auf den Rat der Gefahrguterkunder der Bornhöveder Amtswehr sowie vor Ort befindlicher Beobachter des ABC-Zuges des Kreisfeuerwehrverbandes verlassen. Und auf Anwohner, die den Blauröcken bestätigen konnten, dass sich besagtes Fass schon länger an der Position befinde, an der die Erkunder unter Vollschutzanzügen mittels Schlauchboot der Feuerwehr Trappenkamp gesucht hatten.

Erkunder wurden vorsorglich dekontaminiert

Tatsächlich hatten die Gefahrguterkunder einen zumindest fassähnlichen Gegenstand im See ertasten können, außerdem daneben ein aufrecht eingebrachtes Kunststoffrohr. Wie sich nach Befragung herausstellte, hatten Anwohner dieses dort hingesteckt, um die Stelle zu umschwimmen. Gefahrstoffe würden keine austreten, das konnten die Erkunder bestätigen, für die extra ein Dekontaminationszelt errichtet worden war, und wovon dennoch fleißig Gebrauch gemacht wurde.

Gegenstand soll später genauer untersucht werden

Da ein Entfernen mit vorhandenen Mitteln unmöglich erschien – das Fass steckt zu weiten Teilen im Seegrund fest – will die Gemeinde Schmalensee nun den Kampfmittelräumdienst, der das Gewässer regelmäßig nach Altmunition aus dem Zweiten Weltkrieg absucht, bitten, auch an dieser Stelle einen Tauchgang zu unternehmen und eine genauere Untersuchung anzustellen. Bis dahin soll eine deutlich sichtbare Markierung dafür sorgen, dass niemand in den Bereich schwimmt oder tritt.

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