Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Anmelden
Segeberg Wer wurde vom Fluchtfahrzeug gefährdet?
Lokales Segeberg

Geldautomatensprengung: Polizei sucht Zeugen, die auf der A7 fuhren

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:55 17.08.2020
Von Einar Behn
Ein Bild der Verwüstung hinterließen die Täter durch die Sprengung eines Geldautomaten in Bad Bramstedt. Quelle: Einar Behn
Anzeige
Bad Bramstedt

Die Beschuldigten hatten mutmaßlich den Geldautomaten der Commerzbank am Kirchenbleeck in Bad Bramstedt gesprengt. Durch die Explosion aufgeschreckte Anwohner hatten sofort die Polizei verständigt, die mit mehreren Streifenwagen und einem Hubschrauber die Verfolgung aufnahm.

Schüsse konnten Flucht nicht stoppen

Die mutmaßlichen Täter versuchten mit einem dunklen Audi SQ 5 mit LER-Kennzeichen (Landkreis Leer), einem SUV, über die Autobahn A7 in Richtung Hamburg zu fliehen, durchbrachen eine Polizeisperre und ließen sich auch von Schüssen der Polizei nicht aufhalten.

Anzeige

In Henstedt-Ulzburg fuhren sie ab, um dann auf die Richtungsfahrbahn Norden der Autobahn zu fahren. Um 4.34 Uhr drehten sie dann auf dem Rastplatz Moorkaten um und fuhren als Geisterfahrer in südliche Richtung. Dabei gefährdeten sie mehrere Autofahrer. 

Wem kam dunkler SUV entgegen?

Um diese schweren Verkehrsstraftaten aufzuklären, werden Autofahrer gebeten, die auf der A7 in Richtung Norden fuhren und zwischen Kaltenkirchen und Henstedt-Ulzburg durch den entgegenkommende Audi SQ 5 behindert oder gefährdet wurden, sich beim Landeskriminalamt unter der Telefonnummer 0431/160-42538 oder -42529 zu melden.

Weitere Berichte aus dem Kreis Segeberg lesen Sie hier.

Nicole Scholmann 17.08.2020
Einar Behn 17.08.2020
Sylvana Lublow 17.08.2020