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Segeberg Geplante FöJ-Kürzungen: Eekholt trifft es hart
Lokales Segeberg Geplante FöJ-Kürzungen: Eekholt trifft es hart
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16:43 09.02.2010

Seit 19 Jahren arbeiten alljährlich einige Jugendliche nach ihrer Schulzeit für ein Jahr im Wildpark. Sie füttern und pflegen Tiere, betreuen Schülergruppen oder bringen abends die Eier und Jungvögel aus der Storchenzucht in sichere Verstecke. Landesweit arbeiten 150 „FöJ'ler“ in Umwelt- und Naturschutzorganisationen. Angestellt sind sie bei der FöJ-Betreuungsstelle der Nordelbischen Kirche. Dort nehmen sie auch an Seminaren über Pädagogik und ökologische Zusammenhänge teil. Außerdem gibt es 315 Euro monatlich Taschen und Verpflegungsgeld swoie einen Mietzuschuss von 100 Euro. Finanziert wird das FöJ zu 93 Prozent aus Landes- und Bundesmitteln.

In seinem Bericht für 2009 hat der Landesrechnungshof jedoch moniert, dass Schleswig-Holstein mehr für das FöJ bezahlt als andere Bundesländer. Der Zuschuss des Landes solle von 1,3 Millionen Euro auf 800000 Euro pro Jahr gesenkt werden. Es könnten mehr Stellen in zahlungskräftigeren Unternehmen der freien Wirtschaft eingerichtet werden, so der Rechnungshof. Zudem könnte die Zahl der Plätze reduziert, die Arbeit der Betreuungsstelle gestrafft und der Eigenanteil der Einsatzstellen wie Eekholt angehoben werden. Umweltministerin Juliane Rumpf (CDU) plant nun die Zuschüsse des Landes um insgesamt 400000 Euro zu kürzen.

Dass der Wildpark eine Mittelkürzung des Landes ausgleicht, sieht von Schenck nicht ein. Der Förderverein habe schon jetzt Mühe, den Eigenanteil an der Beschäftigung der freiwilligen Helfer von rund 5000 Euro im Jahr zusammen zu bekommen. Davon muss der Wildpark unter anderem eine Wohnung mieten, in der er bis zu drei Helferinnen einquartieren kann.

„Außerdem stecken wir viel Zeit und Energie in die Begleitung, auch bei der Berufsfindung.“ So haben die beiden derzeitigen Eekholt-Auszubildenden Nicola Bachmann und Anna Behrens ihren Fable für die Tierpflege während ihres FöJ entdeckt. Eine andere ehemalige Freiwillige entschied sich aufgrund ihrer Erfahrungen bei der Betreuung von Schülern, Lehrerin zu werden. Vor dem FöJ hatte sie das noch ausgeschlossen.

Noch hofft von Schenck, dass der Landtag die Mittel nicht kürzt. Unterstützung fand er am Montag bei der Landtagsabgeordneten Ines Strehlau (Bündnis 90/Grüne), die den Wildpark mit Mitgliedern der Segeberger Grünen-Kreistagfraktion besuchte. Sie kündigte an: „Wir fordern die Landesregierung auf, die FöJ-Plätze dauerhaft zu sichern, damit Einsatzstellen und Bewerber Planungssicherheit bekommen.“

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