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Segeberg Gibt es ein "Werner-Rennen 2020"?
Lokales Segeberg Gibt es ein "Werner-Rennen 2020"?
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13:44 22.01.2020
Von Nicole Scholmann
Rötger "Brösel" Feldmann zieht mit seinem "Red Porsche Killer" Dragster auf dem Flughafengelände in Hartenholm an Holger "Holgi" Henze in seinem Porsche vorbei und gewinnt das Rennen. Gibt es auch 2020 ein "Werner-Rennen"? Das ist noch unklar. Quelle: Carsten Rehder/dpa
Hasenmoor/Hartenholm

Es ist das größte Festival im Kreis Segeberg: das Werner-Rennen auf dem Flugplatz Hartenholm. In den vergangenen zwei Jahren zog das mehrtägige Event tausende Besucher an. Ursprünglich, so Holger Hübner, Chef des Wacken Open Air und des Werner-Rennens, sollte das Festival auf dem Flugplatz Hartenholm alle zwei Jahre stattfinden. Also nach 2019 erst wieder 2021.

Demnächst solle die Öffentlichkeit informiert werden, ob auch in diesem Sommer der Flugplatz zu einem Mekka für Motorsportler und Musikfans werden wird. "Wir müssen alles auswerten und uns Kosten und Nutzen ansehen", erklärte Holger Hübner schon am letzten Tag des Werner-Rennens 2019. Jetzt heißt es auf Nachfrage von KN-online: Man sei gerade im Dialog - unter anderem mit Brösel, der Figur, um die sich beim Werner Rennen vieles dreht.

Viele Fragen in den sozialen Medien zum Werner-Rennen 2020

In den sozialen Medien ist das Schweigen des Veranstalters zur Neuauflage des Werner-Rennens seit Wochen Thema. "Was ist mit dem Rennen 2020? Man fühlt sich verarscht vom Veranstalter", heißt es dort. "Wäre mal interessant zu wissen, da wir alle auch unseren Urlaub planen müssen", meint ein anderen Festival-Fan.

Schwerpunkt beim Werner-Rennen ist der Motorsport

Im vergangenen Jahr waren rund 45.000 Besucher an den vier Veranstaltungstagen in das ansonsten eher verschlafene Hasenmoor gekommen und hatten gefeiert. Auf den Bühnen standen unter anderem die Band Böhse Onkelz, Scooter und The Boss Hoss.

Der Schwerpunkt der Veranstaltung lag allerdings auf den unzähligen Motorsportwettbewerben, für die auf dem Gelände zahlreiche Strecken aufgebaut worden waren.

Bereits nach Ende des Werner-Rennens 2019 zeigten sich die Verantwortlichen erschüttert über die Vergewaltigung einer jungen Frau auf dem Campinggelände des Werner Rennens. In diesem Zusammenhang müsse das Sicherheitskonzept künftiger Veranstaltungen überdacht werden, kündigte Hübner an.

Rückblick

Werner-Rennen 2019: Junge Frau wurde vergewaltigt

Am Sonntag, 1. September 2019, war die 19-jährige Frau von zwei bislang unbekannten Männern vergewaltigt worden. Die Tat ereignete sich in der Zeit von 1.30 bis 2.30 Uhr im Bereich des Campingplatzes C. Beide Täter sollen im Alter zwischen 30 und 40 Jahren alt sein. Der Täter mit grauem T-Shirt wurde vom Opfer als ungefähr zwei Meter groß mit schlanker, trainierter Statur beschrieben. Er soll einen Dreitagebart, sehr kurze dunkle Haare und Segelohren haben. Der zweite, mit einem roten T-Shirt bekleidete Täter, soll 1,80 Meter groß sein, einen Vollbart und einen dicken Bauch haben. Seine Haare seien kurz und von blond/brauner Farbe. Mittlerweile läuft eine DNA-Reihenuntersuchung, die das zuständige Amtsgericht Kiel veranlasst hat. Bislang sind die Täter immer noch unbekannt.

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