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Segeberg Aufgepasst beim Baumkauf
Lokales Segeberg Aufgepasst beim Baumkauf
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16:48 28.11.2019
Von Nicole Scholmann
Hans-Peter Wree ist Naturschutzbeauftragter der Gemeinde Kisdorf. Er gibt Tipps zum Weihnachtsbaumkauf. Quelle: Nicole Scholmann
Kisdorf

„Früher ist man zum Förster in den Wald gefahren und hat sich einen Baum ausgesucht“, erinnert Wree sich. Heute gebe es eine große Industrie, die ersten zukünftigen Christbäume werden nach Angaben des Kisdorfers bereits Anfang November geschlagen. „Die werden zum Teil danach eingefroren, damit sie frisch bleiben“, sagt Wree. Nur so könnten sie in der Hauptverkaufszeit vor Heiligabend noch taufrisch aussehen. Zahlreiche Lkw-Ladungen mit eingenetzten Weihnachtsbäumen kommen aus Dänemark von großen Plantagen.

Nachfragen, wo der Christbaum gewachsen ist

Der Naturfreund weist darauf hin, dass der Käufer genau nachfragen sollte, woher die Tannen kommen. „Oft werden die Bäume bis zu fünf Mal im Jahr gegen Schädlinge gespritzt“, weiß Wree. Das vertreibe unliebsame Bewohner der Tannenbäume und sorge dafür, dass die Nadeln schön grün seien. Auch das Unkraut auf den Plantagen werden runtergespritzt. Die ganzen Stoffe, da ist Hans-Peter Wree sich sicher, bleiben an den Bäumen haften. „Und dann wundert man sich, wenn man zur Weihnachtszeit am Tannenbaum eine dichte Nase bekommt oder Ausschlag.“ Gerade wenn der geschmückte Weihnachtsbaum in der guten Stube stehe und der Kamin für eine wohlige und warme Atmosphäre sorge, würden die Giftstoffe ausdünsten.

Verkaufsstellen in der Region suchen

Wer einen Weihnachtsbaum suche, werde auch in der Region fündig und müsse keinen Baum nehmen, der einen weiten Weg hinter sich habe. Das schone außerdem das Klima, meint Wree. Wenn der Baum ausgedient habe, könne er gut auf der Terrasse stehen und mit Vogelfutter geschmückt werden, meint der Kisdorfer. Dann erfülle der Tannenbaum einen weiteren Dienst und gebe den Gartenbewohnern Schutz und Nahrung.

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Containerbäume gehen schnell ein

Von den angebotenen Containerbäumen hält Wree nicht viel. Der Winter sei die Ruhephase der Tannen, wenn sie dann samt Wurzelballen reingeholt werden, so der Experte, schalte die Pflanze auf Frühling und komme wieder in Gange. Werde sie dann nach den Feiertagen rausgestellt, komme sie mit Frost und Winter nicht zurecht und gehe in der Regel ein.

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