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Segeberg Wird Kaltenkirchen plastikfrei?
Lokales Segeberg Wird Kaltenkirchen plastikfrei?
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19:42 24.03.2019
Von Gunnar Müller
Die Kaltenkirchener Politik diskutiert über ein Plastikverbot bei Veranstaltungen. Quelle: Patrick Pleul
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Kaltenkirchen

Eine entsprechende Beschlussvorlage bringen die SPD, die Linke, Pro Kaki und die FDP in den Hauptausschuss am Montag, 25. März, ab 19 Uhr im Ratssaal ein – bereits einen Tag später könnte in der Sitzung der Stadtvertreter eine Entscheidung fallen.

Ausnahmen sind möglich

Für SPD-Fraktionschef Bernd Schädler ist das Thema, das er mitinitiiert hat, eine Herzensangelegenheit: „Auch wenn es nur kleine Schritte sind – wir sind verpflichtet gegenüber unserer Jugend zu handeln.“  Die Verwaltung hat auf diesen Antrag hin eine entsprechende Satzung entworfen. Nach dieser dürfen auf Veranstaltungen und für alle Stände auf städtischem Grund „Geschirr, Bestecke, anderes Serviermaterial sowie Verpackungsmaterial von Lebensmitteln (...) nur als Mehrwegprodukte abgegeben werden oder müssen zu 100 Prozent biologisch abbaubar sein“. Ausnahme: Der Beschicker könne nachweisen, dass aus Lebensmittel- und Hygienegründen, eine Verpackung erforderlich ist, die „gegenwärtig noch nicht biologisch vollständig abbaubar zur Verfügung gestellt werden kann.“

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Plastiktüten stellen auch nach Ansicht von Kaltenkirchens Bürgermeister Hanno Krause (CDU) ein echtes Problem dar. Die Satzung halte er für richtig. „Das Ordnungsamt wird genau hinschauen und Ausnahmen müssen sachlich begründet werden.“ 

Gunnar Müller 24.03.2019
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