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Segeberg WHU sieht keine Alternative zur Trennung
Lokales Segeberg WHU sieht keine Alternative zur Trennung
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17:07 08.01.2019
Von Nicole Scholmann
Die Gemeindevertreter und weitere WHU-Mitglieder wie Jan Schüller-Iwersen (von links), Petra Jach, Martina Wolter, Bodo Grützbach, Wolfgang Sievers, Erika Christiansen, Wilhelm Dahmen, Verena Grützbach, Katja Winter, Norman Beigel, Karin Honerlah, Katrin Iwersen, Marianne Grütjen, Henning Siemund und Stefan Schneider sind verärgert über die Abtrünnigen. Quelle: Privat
Henstedt-Ulzburg

Honerlah und ihren Mitstreitern stößt sauer auf, dass die vier Gemeindevertreter Kurt Göttsch, Ulf Klüver, Doreen Müller und Thorsten Möhrcken ihre Mandate – sie alle haben mit der WHU Direktmandate bekommen – mitnehmen und künftig als Grüne Politik in der Großgemeinde machen wollen. Weitere vier bürgerliche WHU-Mitglieder in den Ausschüssen gehen auch zu den Grünen. Die Trennung der Fraktion sieht die WHU als konsequent und alternativlos an, „weil wir uns unseren Wählern, dem Ort und unseren Wahlversprechen verpflichtet fühlen“, wie Honerlah mitteilte.

In der WHU-Fraktion würden aktuell zwei Gruppen mit unterschiedlichen Zielsetzungen existieren. „Eine Gruppe, die nach wie vor ausschließlich in Henstedt-Ulzburg kommunalpolitisch als Wählergemeinschaft aktiv sein möchte und eine neue Gruppe, die als Bündnis 90/ Die Grünen auch übergeordnete Themen, die nur auf Bundes- oder Landesebene zu lösen sind, verfolgen will“, erklärte Honerlah.

„Im Sinne einer friedlichen Zusammenarbeit war der WHU bekannt, dass drei ihrer Mitglieder bei den Grünen des Kreisverbandes waren“, erläuterte Honerlah. Nicht tolerieren wolle ihre Gemeinschaft aber, dass die Grünen als Konkurrenten der WHU bei der nächsten Kommunalwahl in vier Jahren antreten wollen.

„Wir bedauern den Schritt der WHU, uns nicht mehr in der Fraktion/Ausschüssen mitarbeiten zu lassen. In der praktischen Arbeit für den Ort werden wir zeigen, dass wir auch weiterhin verlässliche Gemeindevertreter für alle Bürger sind“, kommentierte Kurt Göttsch, bisher WHU-Gemeindevertreter und Neu-Grüner, die Aussagen von Honerlah. Die gemeinsamen Ziele sollte seiner Meinung nach im Vordergrund stehen.

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