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Segeberg Ausbau soll Verkehr in Schwung bringen
Lokales Segeberg Ausbau soll Verkehr in Schwung bringen
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22:48 13.11.2018
Von Nicole Scholmann
Foto: Die so genannte Gutrenberg-Kreuzung ist laut eines Gutachtens bereits jetzt überlastet. Der Verkehrsknotenpunkt soll ausgebaut werden.
Die so genannte Gutrenberg-Kreuzung ist laut eines Gutachtens bereits jetzt überlastet. Der Verkehrsknotenpunkt soll ausgebaut werden. Quelle: Nicole Scholmann
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Henstedt-Ulzburg

Umfangreich stellte Dähn den Mitgliedern des Planungsausschusses vor, wie der Knotenpunkt seiner Meinung nach besser für den heutigen und künftigen Verkehr gewappnet sein könnte. Zusätzliche Abbiegespuren beispielsweise aus Richtung Kisdorf kommend und nach Kisdorf führend sollen für Abhilfe sorgen.

Im Rahmen der Rewe-Ansiedlung im Gewerbegebiet Große Heidkoppel war intensiv über das Verkehrsaufkommen in dem Bereich diskutiert worden. Der Landesbetrieb Verkehr (LBV) hatte den Ausbau der Kreuzung gefordert. Probleme könnte es mit einigen Grundeigentümern geben – denn für eine Umgestaltung der Kreuzung werden Kisdorfer Flächen gebraucht. „Wir planen auf Gebiet, das uns gar nicht gehört“, bemängelte Kurt Göttsch von der Wählergemeinschaft WHU. Seine Fraktion wolle zunächst die geplanten Gespräche mit Kisdorf abwarten und vorher keinem Beschluss zustimmen.

Kisdorfs neuer Bürgermeister Wolfgang Stolze sieht den Gesprächen mit Henstedt-Ulzburg gespannt aber auch entspannt entgegen. Er setzt auf ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis zur Großgemeinde. Natürlich gebe es besorgte Bürger in Kisdorf, „aber ich stehe Gesprächen mit Henstedt-Ulzburg offen gegenüber“. Er habe die Hoffnung, dass nach einem Ausbau der Kreuzung der Verkehr mehr im Fluss sei und damit die direkter Anwohner nicht wie bisher durch Stausituationen belastet werden. Stolze wartet nun auf einen Anruf von Bürgermeister Stefan Bauer. Laut des Henstedt-Ulzburger Verwaltungschefs ist das Ziel ein gemeinsamer Bebauungsplan für den Bereich.

Der Ausschuss stimmte mehrheitlich für die vorgelegte Planung für den Ausbau des Knotenpunktes. Die Verwaltung wurde beauftragt, offiziell Gespräche mit Kisdorf aufzunehmen.

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