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Segeberg Henstedt-Ulzburger sauer über den WZV
Lokales Segeberg Henstedt-Ulzburger sauer über den WZV
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14:10 12.06.2019
Von Nicole Scholmann
Es gibt Kritik am Vorgehen der WZV-Führung, die einen Prüfungsbericht nicht veröffentlichen will. Quelle: Nadine Materne
Henstedt-Ulzburg

„Wir werden den Bericht auf unsere Gemeindehomepage setzen“, kündigte Bürgermeister Stefan Bauer während der Sitzung des Hauptausschusses am Dienstag an. Hintergrund: Der WZV weigert sich bislang, den Bericht, in dem die Geschäftsabläufe der vergangenen Jahre kritisiert werden, zu veröffentlichen. Er liegt bislang zur Einsicht beim WZV aus. Die Wählerinitiative Kreis Segeberg (WI-SE) hatte ihn daraufhin auf ihre Internetseite gestellt. Die Henstedt-Ulzburger befürworten die Veröffentlichung und wollen sich anschließen. Auch einzelne Fraktionen werden den Bericht auf ihren Internetseiten zur Verfügung stellen.

Honerlah (WHU) kritisiert Verbandsversammlung

Karin Honerlah (WHU), Mitglied der WZV-Verbandsversammlung, monierte bereits mehrfach das Agieren des WZV und der weiteren Mitglieder der Verbandsversammlung. „Viele interessieren sich nicht für die Berichte“, erklärte sie. Wer bereits seit Jahren im Hauptausschuss des WZV sitze und die schon lange geäußerte Kritik an der Arbeit des damaligen Chefs des Wege-Zweckverbandes toleriert habe, solle das Gremium verlassen.

Honerlah war eines der wenigen Mitglieder der Verbandsversammlung, das die Probleme und Situation offen angesprochen hatte. „Wir werden dargestellt wie die WZV-Rebellen“, sagte sie.

Henstedt-Ulzburger unterstützen Bad Bramstedter

Die Henstedt-Ulzburger werden sich einem Bad Bramstedter Antrag für die kommenden Verbandsversammlung anschließen. Auf Initiative der SPD in Bad Bramstedt sollen externe Gutachter prüfen, ob die vom Gemeindeprüfungsamt dokumentierten Vorgänge beim WZV strafrechtlich zu ahnden sind. Man wolle den Antrag, den Bramstedts Bürgermeisterin Verena Jeske vorbereitet, etwas modifizieren.

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