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Segeberg Mützen gegen Blutkrebs sucht Mitstreiter
Lokales Segeberg Mützen gegen Blutkrebs sucht Mitstreiter
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18:24 04.06.2019
Von Nicole Scholmann
Sandy Leberecht aus Henstedt-Ulzburg hat den Verein Mützen gegen Blutkrebs ins Leben gerufen. Quelle: Nicole Scholmann
Henstedt-Ulzburg

Auf zahlreichen Veranstaltungen sind die 39-Jährige und ihre Mitstreiter vertreten, um auf ihr Anliegen hinzuweisen. Es werden Spenden gesammelt und Speichelproben zur Typisierung genommen. So auch an dem kommenden Wochenende: Wer Ulzburg Cup, Gemeindefest und Mühlenfest besucht, der wird auf „Mützen gegen Blutkrebs“ stoßen. Außerdem verteilen die Ehrenamtlichen Organspendeausweise. Dabei arbeitet Sandy Leberecht mit der Deutschen Stammzellenspender Datei (DSD) zusammen.

Ursprünglich war Sandy Leberecht über die krebskranke Kim aus Quickborn darauf gekommen, zu helfen. Kurzerhand stellte sie eine Typisierungsaktion auf die Beine und beschäftigte sich mit dem Thema. In stundenlanger Fleißarbeit wurden im Anschluss Mützen und Kathetertaschen genäht, die an das UKSH in Kiel überreicht wurden. Diese konkrete Hilfe für Kinder auf der Krebsstation wird immer noch praktiziert. Es gibt regelmäßige Nähevents im Bürgerhaus, wo hilfsbereite Menschen mit ihren Nähmaschinen kommen und Stoffe zu hübschen Taschen und Mützen nähen. Das Material wird laut Leberecht von Privatpersonen und Geschäften gespendet. Alle paar Wochen werden die Ergebnisse dieser Nähtreffs nach Kiel gebracht und dort zur Station für krebskranke Kinder gebracht.

Jetzt wird für E-Book-Reader Geld gesammelt

„Aktuell sammeln wir Geld für E-Book-Reader“, berichtet Leberecht. Auf hygienischen Gründen dürfen Krebskranke, die sowieso ein geschwächtes Immunsystem haben, keine normalen Papierbücher lesen. Ein elektronischen Buch aber sei kein Problem und könnte immer gereinigt werden.

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