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Segeberg Tennet nimmt Bodenproben
Lokales Segeberg Tennet nimmt Bodenproben
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19:07 21.08.2018
Von Nicole Scholmann
Mit wenigen Geräten werden laut des Unternehmens Tennet Bodenproben entlang der geplanten Erdkabeltrasse der 380 kV-Leitung genommen. Quelle: Jaeger
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Kisdorf

Im Bereich Kisdorferwohld – wo die 380 kV-Leitung in die Erde verlegt werden soll – haben Mitarbeiter einer von Tennet beauftragten Firme auf einer Fläche bereits vor einigen Tagen Proben aus dem Erdreich genommen. Es handelt sich um einen 1,8 Hektar Acker, der im Besitz des Unternehmens ist. Er liegt am Elmenhorstweg am Forst Endern.

Herausgefunden werden soll laut Kubatz, ob das Erdreich für das Vorhaben geeignet ist. „Die Arbeiten dienen dazu, die bodenphysikalischen Eigenschaften zu untersuchen und die für den Bau richtigen Kabeleinbettungen zu planen“, heißt es in einer Mitteilung von Tennet. Die Daten werden für das Planfeststellungsverfahren des Abschnittes Kreis Segeberg-Raum Lübeck benötigt.

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Entlang der vorgesehenen Trasse des Erdkabels werden im Abstand von 60 Metern Bohrpunkte gesetzt. Mit Motorschubkarre, Bohrstock, Ziehgerät und Aggregat werden die Proben von Erdreich entnommen. Die Untersuchungen können laut Tennet je nach Flurstückgröße und Trassenverlauf ein oder zwei Tage je Fläche dauern. Die Punkte werden vermessen, kartiert, der Baugrund untersucht und weitere Vorarbeiten vorgenommen.

Katrin Kubatz rechnet frühestens Ende des Jahres damit, dass das Planfeststellungsverfahren eröffnet werden kann. Die eingereichten Unterlagen würden immer noch im Amt für Planfeststellung in Kiel geprüft. Kritiker der Trasse aus Kisdorf und Henstedt-Ulzburg wollen erreichen, dass die Ostküstenleitung an die künftige Autobahn 20 zwischen Bad Segeberg und Bad Bramstedt gelegt wird.

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