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Segeberg Mindestens vier neue Bürgermeister
Lokales Segeberg Mindestens vier neue Bürgermeister
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17:01 08.05.2018
Von Einar Behn
Foto: Torsten Klinger (rechts) hat gute Chancen, nächster Amtsvorsteher zu werden. Hier wurde er von Holger Klose als sein Stellvertreter vereidigt. Klose hat sich aus der Kommunalpolitik zurückgezogen, Klinger gewann souverän in Großenaspe.
Torsten Klinger (rechts) hat gute Chancen, nächster Amtsvorsteher zu werden. Hier wurde er von Holger Klose als sein Stellvertreter vereidigt. Klose hat sich aus der Kommunalpolitik zurückgezogen, Klinger gewann souverän in Großenaspe. Quelle: Anna Maria Persiehl
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Bad Bramstedt

In Armstedt hatte Bürgermeisterin Maren Horstmann nur den sechsten Listenplatz ihrer Wählervereinigung bekommen, sodass sie nicht direkt kandidieren konnte. Gegenüber KN-online sagte sie: "Ich habe mich noch nicht entschieden, ob ich noch einmal antrete." 

Ein neues Dorfoberhaupt gibt es in Mönkloh, wo Susanne Malzahn nicht wieder kandidierte. Hier hat die 32-jährige Eike Mewes von der WgM gute Chancen. Ihre Wählergemeinschaft konnte die konkurriende BiM knapp schlagen und stellt nun einen Gemeindevertreter mehr.

Wolfgang Wilczek (56), pensionierter Berufssoldat, wird voraussichtlich neuer Bürgermeister in Hardebek. Amtsinhaberin Monika Jung war zur Kommunalwahl nicht mehr angetreten. In Hardebek gibt es nur eine Wählergemeinschaft, die Wilczek für das Amt vorsieht.

In Fuhlendorf zieht sich Werner Lembcke mit 79 Jahren aus der Ortspolitik zurück. Nachfolger könnte Weihnachtsbaumzüchter Jürgen Schümann werden. Auch in Fuhlendorf gibt es nur die KWV.

Torsten Klinger kann Amtsvorsteher werden

Der noch amtierende Amtsvorsteher Holger Klose war ebenfalls nicht mehr angetreten, sodass nun in seinem Wohnort Hagen ein neuer Bürgermeister gewählt werden muss. Ambitionen hat Kay Holm. Auch hier gibt es nur eine Wählergemeinschaft, sodass seiner Wahl nichts im Wege steht.

Besonders heftigen Wahlkampf hatte es in Wiemersdorf gegeben. Die neue Wählergemeinschaft BfW hatte Bürgermeister Gerd Sick (KBV) Amtsmissbrauch und Protokollfälschung vorgeworfen. Bei den Wählern kam das offenbar nicht gut an. Die BfW bekam zwei drei Sitze, doch die KBV blieb mit 65,3 Prozent Stimmenanteil der unangefochtene Wahlsieger. Sick kann somit im Amt bleiben.

In Großenapse gingen Bürgermeister Torsten Klinger und seine CDU als klare Sieger aus der Wahl hervor. 59,5 Prozent stimmten für die Union, die damit die absolute Mehrheit der Sitze in der vier Fraktionen zählenden Gemeindevertretung hat. Klinger hat nun Ambitionen, Amtsvorsteher zu werden.

Gerrit Sponholz 08.05.2018
Lutz Timm 07.05.2018
Einar Behn 07.05.2018