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Segeberg Bei der Bergung durchgebrochen
Lokales Segeberg Bei der Bergung durchgebrochen
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07:31 19.06.2018
Von Klaus-Ulrich Tödter
Stefan Diehr (von links) und Michael Kapteina halfen Jan Fölster bei der Bergung des alten VW-Käfers, die in zwei Teilen durchgeführt werden musste, weil das Auto durchgebrochen war. Quelle: Klaus-Ulrich Tödter
Schmalfeld

"Ich hätte mit mehr Schäden gerechnet“, sagte ein recht zufriedener Stefan Diehr nach der Bergung eines alten Käfers. Der war vor gut einer Woche von seinem Nachbarn Michael Kapteina bei Erdarbeiten auf dessen Grundstück gefunden worden. Und weil Diehr passenderweise leidenschaftlicher VW-Fan und Käfer-Experte ist, wollten sie der Geschichte des vergrabenen Autos unbedingt auf die Spur kommen.

Bergung mit Teleskoplader

Kapteina hatte den Schmalfelder Jan Fölster für die Bergung um Hilfe gebeten, der dafür mit seinem Teleskoplader anrollte, der bis zu 5,5 Tonnen heben kann. Doch so schwer war das Relikt vergangener Zeiten bei weitem nicht. Vorsichtig befestigten Diehr und Kapteina Gurte am alten Käfer, bevor Fölster in Aktion trat.

Es knirschte erst ein bisschen, dann war ein leichtes Knacken zu hören und das Vorderteil des Fahrzeuges hing am Hacken, während der Rest in der Kuhle blieb. „Damit hatte ich gerechnet“, sagte Käfer-Spezialist Diehr trocken: „Alles Andere wäre eine Überraschung gewesen.“

Kurz darauf wurde auch das zweite Autoteil aus der Grube gehoben, ebenfalls völlig unproblematisch. Nach 20 Minuten war die ganze Aktion vorbei. Jetzt kann Kapteina an der Fundstelle die benötigte Wassersammeltonne eingraben.

Fahrgestellnummer fehlte

Die beiden Schmalfelder machten sich dann umgehend daran, die Käfer-Überreste genau in Augenschein zu nehmen. Und Diehr war sich sofort ziemlich sicher, dass der VW dem Baujahr 1958 oder 1959 entstammt. „Doch das werden wir jetzt untersuchen“, sagte er euphorisch. Und er ging mit Drahtbürste und Rostlösungsmittel an die Arbeit, um die Fahrgestellnummer freizulegen. Das dauerte eine ganze Weile, bis sich dort etwas tat. Und was der Käfer-Fan dann dort sah, war ernüchternd: „Die war vor dem Vergraben rausgeflext worden.“

Doch Käfer-Freund Diehr gibt noch lange nicht auf, die Herkunft des Volkswagens genau zu ermitteln. Er will nun noch im Kofferraum nach einem kleinen Schild suchen, auf dem noch ein zweites Mal Fahrgestellnummer und Baujahr vermerkt sind. „Ich hoffe, das kommt noch zum Vorschein.“

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