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Segeberg Licht auf Knopfdruck per Smartphone
Lokales Segeberg Licht auf Knopfdruck per Smartphone
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17:33 12.10.2019
Von Nadine Materne
Die Straßenlaternen in Glasau können Anwohner bald selbst einschalten - per Knopfdruck und Smartphone-App, berichtet Bürgermeister Henning Frahm (rechts). Quelle: Klaus J. Harm
Glasau

Bei sich zu Hause steuert Bürgermeister Henning Frahm bereits einige Lampen mit Hilfe des Smartphones, noch in diesem Jahr soll dies für alle Lampen in der Gemeinde Glasau möglich sein. Die elektrische Steuerung dafür sei bereits installiert. Als nächstes soll die App eingerichtet werden, ein Programm für Smartphones, mit dem die Straßenlampen per Knopfdruck angeschaltet werden können.

Eine Idee aus Nordfriesland

„Knoop“ - plattdeutsch für Knopf - heißt das Programm, mit dem die 87 Lampen im Ort bei Bedarf angeschaltet werden kann. Die Idee kommt aus Löwenstedt, einem Dorf in Nordfriesland. Simon Hansen hat sie zusammen mit Freunden entwickelt und ist nun auch mit der Installation der Technik in Glasau betraut worden. 

Alle Voraussetzungen, die die Technik verlangt, sind in Glasau vorhanden. „Glasfaser haben wir seit drei Jahren“, erklärt Bürgermeister Henning Frahm. Auch seien alle Lampen im Ort bereits seit einiger Zeit auf LED-Technik umgerüstet worden. „Ohne geht es nicht“, hat sich Henning Frahm erläutern lassen. 

Bisher brennen die Lampen im Ort bis 23 Uhr. „Schon mit der LED-Technik sparen wir Strom“, so Frahm. Mit der Knoop-App könne man die Lampen vielleicht noch früher ausschalten. 

15 Minuten Licht auf Knopfdruck per Smartphone

Wer dann zu später Stunde unterwegs ist, soll aber nicht im Dunkeln stehen, sondern mittels der App auf dem Smartphone in der Lage sein, die Lampen in seinem Umkreis anzuschalten. In drei Einheiten sind die Lampen eingeteilt. Es soll also nicht die ganze Gemeinde beleuchtet werden, weil ein Nutzer den „Knoop“ drückt. Nach 15 Minuten gehen die Lampen dann wieder von allein aus.

Verteilung in Glasau noch nicht festgelegt

„Wir müssen noch festlegen, wie wir die App verteilen“, sagt Frahm. Es werde wohl eine Art Bewerbungsverfahren geben. „Die App soll schon weit verbreitet werden, aber nicht jeder Jugendliche wird sie bekommen“, so Frahm. „Schindluder“ solle mit der App nicht betrieben werden.

Das Nutzverhalten sei nachprüfbar. Bei Missbrauch könne das Nutzungsrecht auch wieder entzogen werden. Davon geht Frahm aber nicht aus. Er sei ganz begeistert von der Technik und sei selbst sehr gespannt.

Zu bestimmten Anlässen wie der Weihnachtsgottesdienst oder traditionelle Feste sollen die Lampen in Glasau wie jetzt auch länger brennen. Das allerdings musste bisher manuell eingestellt werden am Schaltkasten. „In der Regel habe ich das gemacht“, sagt Frahm. Vielleicht, so hofft er, sei auch dies mit der App lösbar. 

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