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17:47 22.04.2018
Von Uwe Straehler-Pohl
Gemeinsam überlegten Stephanie Plny, Christine Schneider, Kirstin Bauerfeld und Kurt Röper (von links) anhand eine Planes, was im künftigen B-Plan für den Ortskern berücksichtigt werden soll. Quelle: Uwe Straehler-Pohl
Wiemersdorf

Grund für die aktiven Treffen ist die noch geltende Veränderungssperre für den Ortskern. Das bedeutet, dass dort derzeit weder gebaut noch abgerissen werden darf. Mit einem neuen Bebauungsplan wollen die Wiemersdorfer das nun ändern. Zum Dorfkern gehören die Kieler Straße und die von ihr nach Westen abgehende Dorfstraße und Neue Dorfstraße, die nach Osten führende Straße Osterdoor und die Bahnhofstraße.

Bereits im ersten Workshop wurden in Arbeitsgruppen Ideen zu den Bereichen Wohnen, Verkehr und Lebensqualität zusammengetragen. Vom Lübecker Ingenieurbüro „BSC-Stadt und Region“ sind diese aufgearbeitet und als Grundlage für den zweiten Workshop genommen worden.

So hatte die Arbeitsgruppe Wohnen vorgeschlagen, dass maximal zweigeschossige Gebäude errichtet werden dürfen. Außerdem hatte sich die Gruppe für betreutes Wohnen und bezahlbare Single-Wohnungen für jüngere und ältere Menschen ausgesprochen. Einen stationären Blitzer und Lkw-Maut für die Kieler Straße wünschen sich die Mitarbeiter der Arbeitsgruppe Verkehr. Außerdem soll eine Fußgänger-Überquerung der Kieler Straße auf Höhe der Kindertagesstätte geprüft werden. Ein Verkehrskreisel könnte den Verkehrsfluss in der Kieler Straße bremsen.

Die Arbeitsgruppe Lebensqualität wünscht sich für die jungen Bewohner einen Fußballplatz, für die Erwachsenen ein „Carsharing“ (die gemeinschaftliche Nutzung eines oder mehrerer Autos), für die Älteren könnte es einen Tante-Emma-Laden und mobile Ärzteversorgung geben. Ein Kreisverkehr, so das Ergebnis der Prüfer, sei aufgrund der Lage und der Zuständigkeit des Landes für die Kieler Straße eher unwahrscheinlich, erklärte Sebastian Lopitz, einer der beiden Geschäftsführer des Ingenieurbüros. Außerdem hat er sich einen Überblick über mögliche Wohnbebauung verschafft: „In der Kieler Straße gibt es Lagerflächen und leerstehende Gebäude, die sich eigenen für den Bau von Seniorenwohnungen.“ Zudem habe er verschiedene Grundstücke betrachtet, auf denen auch noch gebaut werden könnte.

Zwei schwerst Verletzte mussten Segeberger Rettungskräfte am Sonnabend im Kreis versorgen. Laut Rettungsleitstelle wurde am späten Nachmittag zunächst ein Radfahrer auf der K 47 zwischen Högersdorf und Rothenhahn von einem Pkw erfasst. Danach krachte es in Groß Rönnau.

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