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Segeberg Frankonia kommt nach Kaltenkirchen
Lokales Segeberg Frankonia kommt nach Kaltenkirchen
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17:46 29.09.2019
Von Sylvana Lublow
900 Quadratmeter groß ist das neue Ladengeschäft von Frankonia, das am 14. November in Kaltenkirchen öffnet. Quelle: Sylvana Lublow
Kaltenkirchen

Auch Schilder vor dem rund 900 Quadratmeter großen Geschäft weisen bereits auf die Eröffnung hin. In der Filiale wird es neben dem Verkaufsraum auch ein Laser-Schießkino, eine Büchsenmacherwerkstatt und einen Schallschutzraum geben.

Beste Voraussetzungen in Kaltenkirchen

Frankonia stellt besondere Anforderungen an neue Filial-Standorte. „Neben einer hervorragenden Anbindung und einem geeigneten Fachmarktumfeld sollte der neue Standort nämlich vor allem eines: in einer jagdaffinen Region liegen“, sagt Simon Abeln, Marketingleiter bei Frankonia: „Kaltenkirchen bietet für uns die allerbesten Voraussetzungen. Im Einzugsgebiet leben in Schleswig-Holstein etwa 20 000 Jäger.“

Famila-Geschäftsführer Christian Lahrtz bestätigt die Eröffnung: „Wir freuen uns sehr auf Frankonia, das sind schicke und moderne Läden.“ Das Jagd- und Waffengeschäft sei auf Famila zugekommen, die für die Vermietung der Läden im Ohland-Park zuständig sind. „Frankonia wollte ein Flaggschiff in Schleswig-Holstein eröffnen und fand Gefallen an dem Standort in Kaltenkirchen“, so Lahrtz: „Mit Läden wie diesen hat man nicht alle Tage zu tun.“ Die Geschäfte im Ohland-Park würden davon profitieren.

Bürgermeister erfreut über kommende Synergieeffekte

Das sieht auch Kaltenkirchens Bürgermeister Hanno Krause so, der sich über die Ansiedlung eines überregional bedeutenden Unternehmens freut. Die Stadtverwaltung sei natürlich gefragt worden, ob so ein Geschäft in den Ort passe. „Da wir eine ländlich geprägte Region mit vielen sehr aktiven Jagdgemeinschaften sind, finde ich Frankonia durchaus passend für Kaltenkirchen“, so Krause: „Es ist doch besser, dass die Mittel nach Kaltenkirchen fließen und nicht nach Hamburg.“ Auch aus Sicht der Wirtschaftsförderung sei Frankonia eine Bereicherung: „So ein Geschäft bringt Synergieeffekte für den Einzelhandel. Kunden, die sonst vielleicht nie nach Kaltenkirchen kommen würden, kaufen dort ein und entdecken auch andere Geschäfte in unserer Stadt.“ Vielfalt sei im Einzelhandel sehr wichtig, so Krause.

Eröffnungsfeier vom 14. bis 16. November

Eventuelle Kritiker kann Hanno Krause beruhigen. „Alle Jäger haben eine Waffenbesitzkarte. Es ist hier ja nicht so, wie in den USA, wo sich jeder eine Waffe kaufen kann.“ Der Bürgermeister sehe keine Sicherheitsfragen. „Dort werden strenge Sicherheitsvorschriften eingehalten“, ist Krause sich sicher.

In den Räumen der künftigen Filiale wird derweil schon fleißig gewerkelt. Famila musste zuvor schon ordentlich investieren, einen sechsstelligen Betrag, wie Lahrtz verriet. Deckenstabilisierung und umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen mussten getroffen werden. 

Frankonia unterhält seine Filialen hauptsächlich in Großstädten, wie Berlin, Stuttgart, Hannover, Kassel oder Köln – und demnächst auch in Kaltenkirchen. „Darüber können wir uns freuen, das zieht Kaufkraft an“, sagt Krause

Die Eröffnung wird vom 14. bis 16. November mit vielen Rabattaktion und Gewinnspielen gefeiert. 

Frankonia ist Tochter der Otto Group

Die Frankonia Handels GmbH & Co. KG ist ein deutsches Unternehmen mit Sitz im fränkischen Rottendorf. Gegründet wurde Frankonia 1908, in den bislang 24 Filialen sind knapp 650 Mitarbeiter beschäftigt. Frankonia vertreibt Jagd- und Sportwaffen einschließlich Zubehör sowie Funktions- und Jagdbekleidung und ist eines der wenigen Unternehmen in Deutschland, die noch Büchsenmacher ausbilden. Seit 2007 ist Frankonia eine direkte Tochter des Versandhandelskonzerns Otto Group.

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