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Segeberg Sicherer zur Haltestelle und Schule
Lokales Segeberg Sicherer zur Haltestelle und Schule
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16:00 17.05.2019
Von Gunnar Müller
Mit einem ersten Spatenstich von Co-Bauamtsleiterin Kathrin Schwanke, Erstem StadtratDieter Bracke, Stadtplaner Wolfram Munder und dem stellvertretenden Bürgervorsteher Siegfried Raabe starteten die Bauarbeiten offiziell. Quelle: Gunnar Müller
Kaltenkirchen

So soll der bereits vorhandene Krückau-Wanderweg, der momentan bis zur Nikolaus-Otto-Straße reicht, bis zur Hamburger Straße verlängert werden. „Damit können Schüler sicherer zur Leibniz Schule kommen oder andere zur AKN-Haltestelle, ohne an Straßen langlaufen zu müssen“, erklärte der Erste Stadtrat Dieter Bracke (CDU). Radfahrer können den Wanderweg mitbenutzen, sodass auch diese weniger Gefahren an den vielbefahrenen Straßen im und am Industriegebiet ausgesetzt seien.

Rundum-Parcours durch Grünanlagen

Die Zahlen, die der Erste Stadtrat in seiner kurzen Ansprache aufzählte, hatten es in sich: 12700 Quadratmeter Erdarbeiten, 1070 Quadratmeter Tragschicht, rund 3800 Quadratmeter Rasenfläche werden hier verbaut und geschaffen.

„Die Stadt Kaltenkirchen hat zwar wenige Parks, aber viele Grünzüge“, erklärte Claas-Hendrik Heß von der Bau- und Planungsabteilung der Stadt Kaltenkirchen. Und genau diese Grünfläche könne man bald jenseits befahrener Straßen durchqueren. Denn die Verlängerung des nun in der Bauphase befindlichen Krückauwanderweges führt nahtlos bis zum Kretelmoor, macht eine Schleife entlang des Krückaurings und geht dann in zwei unterschiedlichen Armen bis zur Süderstraße und zur Gottlieb-Daimler-Straße. Anwohner und Wanderer können zudem die Natur entlang der Krückau genießen. „Sechs Sitzplätze und zwei Picknicktische werden in der Verlängerung zum Verweilen im Naherholungsbereich der Krückau einladen“, so Bracke.

Bau- und Umweltauschuss gab 2017 grünes Licht

Bereits 2017 beschäftigte sich der Bau- und Umweltausschuss mit der jetzt begonnenen Verlängerung, 250000 Euro wurden für die unterschliedlichen Maßnahmen durch die Stadtvertretung zur Verfügung gestellt.

Auflagen für Natur und Tierwelt

Erforderlich war hierzu eine Befreiung im Bebauungsplan „Westerwohld Nord“, die von der Unteren Baubehörde des Kreises Segeberg unter Auflagen erteilt wurde. Denn der Befreiungsbescheid enthielt mehrere naturschutzrechtliche Vorgaben. Eine dieser Vorgaben bezieht sich auf zwei je 40 beziehungsweise 160 Meter lange Knickabschnitte, die im Zuge der Baumaßnahmen entlang des Wanderweges angelegt werden und so als Kompensation für den Eingriff in die Natur dienen sollen. Und noch eine weitere Vorgabe: „Eine Beleuchtung des Wanderweges wurde nicht genehmigt, um negative Auswirkungen der nächtlichen Lichtstrahlung zum Beispiel auf Insekten und Fledermäuse zu vermeiden“, erläuterte Ralf Köhler, Pressesprecher der Stadt Kaltenkirchen.

Voraussichtlich bereits Ende Juli werden die Bauarbeiten der Verlängerung abgeschlossen sein – wenn das Wetter mitspielt.

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