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Segeberg Bessere Zeiten im „Großen Karl“
Lokales Segeberg Bessere Zeiten im „Großen Karl“
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08:30 30.12.2016
Von Klaus-Ulrich Tödter
Die Balkone des Hochhauses „Großer Karl“ haben neue Farbe erhalten. Quelle: Klaus-Ulrich Tödter
Kaltenkirchen

Als Bürgermeister Hanno Krause im Januar 2012 seinen Dienst antrat, führte ihn sein Weg in einer seiner ersten Amtshandlungen zum Problemhochhaus im Flottmoorring, im Volksmund „Großer Karl“ genannt. Die Zustände waren besorgniserregend: Fahrstühle funktionierten oft nicht, in vielen Wohnungen regierte der Schimmel, Fluchttüren waren defekt.

 Er habe sich damals zusammen mit der Bauaufsicht, der Polizei und den Banken dafür eingesetzt, dass der damalige Eigentümer das Haus verkauft, blickt Krause zurück. Dieser Besitzer habe die Immobilie über viele Jahre völlig verkommen lassen. Der Bürgermeister erinnert sich: „Der letzte sehr dramatische Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Kaltenkirchen war Ende 2011, als die Bewohner von über 300 Feuerwehrleuten wegen eines Brandes und erheblicher baulicher Mängel gerettet werden mussten. Das durfte sich nicht wiederholen.“

 Der Eigentümerwechsel gelang, ein neuer Besitzer übernahm das Haus. Danach galt es nach den Worten des Bürgermeisters, den über Jahrzehnte aufgelaufenen Sanierungsstau, der von Fachleuten auf rund 10 Millionen Euro beziffert wurde, aufzuarbeiten. „Und es musste endlich aufhören, dass Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei wöchentlich mehrfach vor Ort waren.“ Dank der Zusammenarbeit zwischen Rathaus und Polizei gab es unter anderem zwei Verhaftungen wegen Brandstiftung. Das habe wohl abschreckend gewirkt, vermutet Krause.

 Durch den neuen Eigentümer wurden in den letzten drei Jahren Brandmeldeanlagen, Brandschutztüren, Hauseingänge mit Postkästen, Flure und Fahrstühle erneuert, wie der Bürgermeister weiter ausführt. „Das Haus wirkt heute innen sauber und aufgeräumt sowie sicherer.“ Die Rettungsdienste und die Polizei seien nur noch selten dort, und wenn, dann aus den gleichen Gründen wie anderswo auch. „Es ist also wesentlich besser geworden“, freut sich Krause.

 Allerdings stört ihn die größtenteils schmutzige Außenfassade, obwohl zumindest die Balkone gestrichen wurden. Ob und wann die Fassade erneuert wird, sei zurzeit noch ungewiss, sagt Krause. Auch in den Wohnungen seien offensichtlich noch einige Arbeiten zu erledigen. „Unser Rathausteam bleibt aber an dem Thema dran“, verspricht der Verwaltungschef.

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