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Segeberg Stadt will etwas gegen Ärztemangel tun
Lokales Segeberg Stadt will etwas gegen Ärztemangel tun
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20:16 04.12.2017
Von Klaus-Ulrich Tödter
In Kaltenkirchen haben Zugezogene erhebliche Schwierigkeiten, einen Hausarzt zu bekommen. Aber auch die Kaltenkirchener, die einen Hausarzt haben, haben enorme Schwierigkeiten, dort zeitnah einen Termin zu bekommen. Quelle: Benjamin Ulmer/dpa
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Kaltenkirchen

Auch wer einen Hausarzt hat, muss häufig lange Wartezeiten für einen Termin in Kauf nehmen. Dazu kommt, dass in der Stadt viele Mediziner aufs Rentenalter zusteuern und die Nachfolgeregelungen ungeklärt sind. Ein Zustand, den weder Bürgermeister Hanno Krause noch die Fraktionen in der Stadtvertretung länger hinnehmen wollen.

„Eine ausreichende ärztliche Versorgung ist Daseinsvorsorge. Deshalb sehe ich die Stadt in der Verpflichtung“, führte Krause aus. Deshalb hat er beantragt, 80 000 Euro in den Haushalt für kommendes Jahr aufzunehmen, um zu untersuchen, wie in Zusammenarbeit mit der Ärztegenossenschaft Nord flexiblere Formen der ärztlichen Praxistätigkeiten erreicht werden könnten. Zum Beispiel in einem medizinischen Zentrum, wo sich Mediziner einmieten können.

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Büsum und Pellworm haben die Versorgungslücke geschlossen

Beispiele für neue Modelle in der Patientenversorgung gibt es unter anderem auf der Insel Pellworm oder im Kurort Büsum an der Nordsee. So konnte in Pellworm das erste gemeindeeigene medizinische Versorgungszentrum die Lücke schließen, die der Weggang des Inselarztes hinterließ.

Die Situation in Büsum war ähnlich. Im dortigen Ärztehaus und in einer weiteren Praxis nahte in den kommenden Jahren der Ruhestand von fünf Ärzten. In dieser Situation hat die Kassenärztliche Vereinigung ein Förderprogramm verabschiedet, das die Kommunen bei der Einrichtung von Ärztezentren in kommunaler Trägerschaft finanziell unterstützt. Büsum war damit ein Vorreitermodell. Heute arbeiten dort Ärzte als Angestellte der Gemeinde in einer kommunalen Eigeneinrichtung, die von der Ärztegenossenschaft Nord betreut wird.

Ob ein solches Projekt auch auf Kaltenkirchen übertragbar wäre, sollen jetzt die Untersuchungen ergeben.

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