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Segeberg Chancen im Café Regenbogen
Lokales Segeberg Chancen im Café Regenbogen
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11:31 31.01.2019
Von Birgit Panten
Geschäftsführer Holger Bettaque (am Tisch vorn), Mitarbeiterin Silke Zimmermann und die Lehrgangsteilnehmer Douglas und Georgina stellten die Einrichtung vor. Quelle: Birgit Panten
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Kaltenkirchen

Zusammen mit Regenbogen-Geschäftsführer Holger Bettaque, jungen Teilnehmern an den Lehrgängen und Mitarbeitern stellten sie das Programm für das Café vor. Es ist mittwochs zwischen 15 und 18 Uhr für alle Interessenten geöffnet, die die Arbeit des Regenbogens kennenlernen möchten oder einfach Interesse haben an Gemeinschaft. „Unsere Teilnehmer sollen ins Leben geholt werden und spüren, dass sie dazu gehören“, sagt Silke Zimmermann. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen werden über das Jugendamt oder das Jobcenter in Lehrgänge vermittelt. Kostenträger ist der Kreis Segeberg, der die Einrichtung, die es auch in Henstedt-Ulzburg gibt, aus Jugendhilfemitteln finanziert. 70 Familien, etwa 30 Seminarteilnehmer und rund 20 Hausaufgabenkinder werden von einem multiprofessionellen Team beispielsweise fit gemacht für ein Leben in der Berufswelt. Einige erfahren stundenweise Hilfe, andere sind jeden Tag dabei. Das Projekt Café gehört neben der Produktionsschule zum Konzept des Regenbogens.

Café-Programm im Februar

Mitarbeiterin Ricarda Gippel ist es für die Jugendberufshilfe wichtig, dass praktisches Lernen und gegenseitiges Unterstützen Grundlagen bilden für eine zukünftige Berufstätigkeit. Das Februar-Programm im Café Vielfalt soll nicht nur den Regenbogen-Schützlingen Anerkennung bei Vorbereitung und Durchführung bringen, sondern den Gästen Freude bereiten. Am 6. Februar soll es einen Punschzauber geben mit heißem Punsch und am Lagerfeuer gerösteten Marshmallows. Eine Woche später werden Karten- und Brettspiele für Jung und Alt angeboten, am 20. Februar wird Gino mit allen Interessenten italienische Pasta und Saucen zubereiten. Und am letzten Februar-Mittwoch, dem 27., geht es gemeinsam in die Küche. Der Schwerpunkt bei der Essenszubereitung soll auf gesund und lecker liegen. Die Ausbilder und Jugendlichen hoffen darauf, dass Eltern, Nachbarn und Interessenten sich von ihren Leistungen an angesprochen fühlen, dass ein Cafébesuch für sie künftig zum Mittwoch dazu gehört.

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