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Segeberg Geduld gefragt im Kisdorfer Weg
Lokales Segeberg Geduld gefragt im Kisdorfer Weg
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08:30 17.12.2016
Von Klaus-Ulrich Tödter
Unter anderem werden am Kisdorfer Weg die Versorgungsleitungen für Gas, Trinkwasser, Strom und Telekommunikation erneuert. Quelle: Stadt Kaltenkirchen
Kaltenkirchen

Der Bürgermeister betonte noch einmal, wie dringend erforderlich und alternativlos diese Arbeiten seien: „Der Kisdorfer Weg muss wegen erheblicher Baufälligkeit der über 50 Jahre alten Straße und der unter der Fahrbahn liegenden defekten und mittlerweile zu kleinen Rohre komplett erneuert werden.“

 Der erste Abschnitt vor dem Ohlandpark mit dem Famila-Markt ist fertig und bereits nutzbar. Anfang August wurde mit dem zweiten Teil begonnen, der von der Werner-von-Siemens-Straße bis kurz vor den Kreisverkehr zur Feldstraße reicht. Angelegt wurde bereits ein Gehweg: der zweite wird auch noch bis Ende des Jahres fertig, falls die nicht zu kalte Witterung anhält. Auch unter der Erde hat sich viel getan. Alle Schmutz- und Regenwasserleitungen wurden durch neue und größere ersetzt. Die Erneuerung sämtlicher Versorgungsleitungen wie die für Gas, Trinkwasser, Strom und Telekommunikation werde in den nächsten Wochen fortgeführt, kündigte Krause an. Auch der Asphalt für ein Winterprovisorium wurde bereits aufgebracht, um das Zerfahren der Asphaltdecke zu verhindern. Denn in den kommenden Tagen soll dieser Abschnitt aus Richtung Kisdorf als Einbahnstraße von den Anliegern schon genutzt werden können. „Ich bin sehr optimistisch, dass Mitte des kommenden Jahres dieser zweite Bauabschnitt abgeschlossen ist“, erklärt der Bürgermeister.

 Dann wird es nach seinen Worten eine Pause bis Anfang 2018 geben. „Denn wir wollen keine Winterbaustelle haben, wo nichts passiert.“ Der dritte Teil der Straßensanierung am Kisdorfer Weg umfasst den Bereich zwischen Rudolf-Diesel-Straße und dem Oersdorfer Weg. Dort liegt die ehemalige Feuerwache, die bis spätestens Ende Januar abgerissen wird. Dort mussten zum Beispiel bei Starkregen immer Sandsäcke ausgelegt werden, weil dann das Regenwasser aus den Einläufen der Straße senkrecht in die Höhe schoss. „Eines von vielen Beispielen, das zeigt, wie viel hier im Argen lag“, so der Bürgermeister, der die Gesamtkosten der Maßnahme mit rund 9 Millionen Euro beziffert.

Mitten im Dorf nimmt ein größeres Bauvorhaben Gestalt an. Am ehemaligen Standort der im Frühjahr 2015 abgerissenen Traditionsgaststätte „Zur Post“ entsteht in Wiemersdorf für rund 2 Millionen Euro der neue „Markttreff“. Ein Name für das Dorfhaus wird noch gesucht.

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