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Segeberg Ein neuer Standort fürs THW?
Lokales Segeberg Ein neuer Standort fürs THW?
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21:06 05.06.2018
Von Nicole Scholmann
Das THW in Kaltenkirchen sucht eine größere Bleibe. Quelle: Nicole Scholmann
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Kaltenkirchen

Ortsbeauftragter Mirco Grönwoldt und THW-Sprecher Florian Gottschalk bestätigten, dass die Stadt Kaltenkirchen die knapp 4000 Quadratmeter große Fläche links der Parkplätze der Freiwilligen Feuerwehr an den Bund verkaufen will. Im Februar hatte die Kommunalpolitik dafür grünes Licht gegeben. Da das THW eine Bundesanstalt ist und dem Bundesinnenministerium zugeordnet ist, läuft alles über die Zentrale in Bonn und über die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben. Derzeit laufen die Kaufverhandlungen.

Geplant wird auch ein Übungsraum

Zwei Gebäude, eines für die Verwaltung und eine Fahrzeughalle, werden geplant. „Einige Räume sind für uns komplett neu, solche haben wir hier am alten Standort gar nicht“, berichtet Grönwoldt. Beispielsweise der vorgesehene Übungsraum wird ein Novum für die Kaltenkirchener THWler werden. Auch der Sanitärbereich ist deutlich großzügiger geplant als der Bestehende am Porschering. Nach derzeitigem Stand der Planung wird das Verwaltungsgebäude zweigeschossig mit Pultdach. Grönwoldt und Gottschalk rechnen damit, dass die Planungsphase noch etwa zwei Jahre in Anspruch nehmen wird.

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Seit sieben Jahren Erweiterung angedacht

Der THW-Ortsverband Kaltenkirchen wurde 1965 gegründet und hat bereits mehrere Umzüge hinter sich. Stets wurde der Platz knapp, die Ehrenamtlichenschar größer, ebenso wie der Fuhrpark der Helfer. Mittlerweile ist das ehemalige Autohaus, in dem der Verband vor 15 Jahren untergekommen ist, deutlich zu eng. Die Büros sind zu klein, die Fahrzeuge stehen ang an eng in der Halle, das Lager ist über eine schmale Treppe zu erreichen. „Seit 2011 denken wir über eine Vergrößerung oder Alternative nach“, sagt Grönwoldt. Die Stadt hatte schließlich das Angebot unterbreitet, den Platz neben der neuen Feuerwache an eine weitere Hilfsorganisation zu geben. Man entschied sich für das THW. Da alles über die Bundesbehörde geregelt werde, sei man vielleicht nicht ganz so flott, als wenn ein Privatinvestor das Projekt angehe, aber die Kaltenkirchener sind guten Mutes, dass es nun vorangeht.

Einar Behn 05.06.2018
05.06.2018
Gerrit Sponholz 05.06.2018