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Segeberg Neue Wohnblocks bis 2021 fertig
Lokales Segeberg Neue Wohnblocks bis 2021 fertig
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19:00 28.12.2016
Von Klaus-Ulrich Tödter
Im Beisein von Notar Jakob Wendel (Mitte) unterzeichneten der Kaltenkirchener Geschäftsmann Salih Cete (links) und Bürgermeister Hanno Krause den Grundstückskaufvertrag für eine Fläche an der Süderstraße. Quelle: Klaus-Ulrich Tödter
Kaltenkirchen

Nachdem die Stadtvertretung kurz vor Weihnachten den Kaufvertrag über ein rund 6000 Quadratmeter großes Grundstück an der Süderstraße genehmigt hatte, wurden jetzt im Rathaus vor Notar Jakob Wendel die notwendigen Unterschriften von Bürgermeister Hanno Krause und dem Kaltenkirchener Geschäftsmann Salih Cete geleistet.

 Cetes Firma Süd Living mit Sitz in Norderstedt plant vor dem Hochhaus „Großer Karl“ zwei voneinander getrennte Blocks zu bauen. Entstehen sollen rund 120 Zwei- bis Vier-Zimmer-Wohnungen. „Etwas über 40 davon sind öffentlich gefördert und damit für einkommensschwächere, aber durchaus berufstätige Personen und Familien oder Rentner gedacht“, sagte Krause. Weil sich die Einkommensgrenzen erhöht hätten, die zu einer solchen Wohnung berechtigen, würde jetzt auch dieser Personenkreis berücksichtigt. „Das war bei den allgemein in die Höhe schießenden Mieten auch dringend erforderlich“, meinte der Bürgermeister.

 Die Wohnblocks wechseln zur Auflockerung des Gesamtensembles bewusst in Höhe und Tiefe. An den Eckpunkten der Bebauung sind die Blocks sechs- beziehungsweise siebengeschossig. Dazwischen wechseln die Höhen zwischen vier und fünf Geschossen. Insgesamt entstehen 7900 Quadratmeter reine Wohnfläche. Cete spricht von rund 16 Millionen Euro Investitionssumme. Die beinhaltet auch eine große Tiefgarage. Baubeginn ist Anfang 2018. Die Fertigstellung für das in zwei Abschnitten vorgesehene Projekt ist für Ende 2021 geplant. Die Pläne stammen vom Kaltenkirchener Architekturbüro Feldsien.

 „Dieser Tag heute ist für mich mit großer Freude verbunden“, sagte Krause bei der Vertragsunterzeichnung. „Die lange Zeit intensiver Verhandlungen wurde damit belohnt.“ Es sei schön, dass nun die Fläche vor dem Hochhaus endlich bebaut werde, weil so eine Lücke geschlossen werden könne. Ein weiterer architektonischer Effekt sei, dass durch die Neubauten das Hochhaus „Großer Karl“ – mit seiner nach Krauses Ansicht unakzeptablen Fassade – teilweise verdeckt und ihm dadurch die Wucht genommen werde. „Und dass der Investor und auch der Architekt aus Kaltenkirchen kommen, finde ich besonders gut.“

 Auch Cete, der an der Hamburger Straße neben dem Restaurant Feuerstein in Kaltenkirchen einen weiteren Wohnblock errichten lassen wird, zeigte sich äußerst zufrieden. Für ihn stehe außer Frage, dass das aufstrebende Kaltenkirchen weitere Wohnungen brauche. Er lobte ausdrücklich die Zusammenarbeit mit der Verwaltungsspitze. Das sei woanders oft nicht so. „Die Stadt kann sich freuen, einen solchen Bürgermeister wie Herrn Krause zu haben.“

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