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Segeberg Kein Plastikgeschirr auf Märkten
Lokales Segeberg Kein Plastikgeschirr auf Märkten
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20:06 07.12.2018
Von Sylvana Lublow
Das soll es ab Mai auf großen Veranstaltungen und Märkten in Bad Bramstedt nicht mehr geben: Geschirr und Besteck aus Plastik. Alternativen sollen her, andere Gemeinden machen es längst vor. Quelle: dpa
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Bad Bramstedt

Im Finanzausschuss stieß der Antrag der Grünen auf viel Gegenliebe, lediglich die FDP hatte Vorbehalte und stimmte dagegen.

Die Verwaltung wolle die Zeit bis Mai für Gespräche mit den Marktbeschickern nutzen, so Bürgermeister Hans-Jürgen Kütbach. „Angesichts der stetig wachsenden Müllberge sehe ich da auch einen Handlungsbedarf. Das Verbot gibt es ja auch schon auf anderen Märkten“, sagt Kütbach: „Ich bin aber froh, dass der Beschluss uns noch ein wenig Zeit einräumt.“

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Stadt arbeitet an Klimakonzept

Für den Grünen-Fraktionschef Gilbert Sieckmann-Joucken wird das Verbot von Plastikgeschirr in Bad Bramstedt höchste Zeit: „Wir sind Fair-Trade-Town und arbeiten an einem Klimakonzept für die Stadt, da können wir nicht gleichzeitig noch mit Plastikgeschirr feiern“, sagte er der SZ. „Es gibt genügend Alternativen." Er hofft auf Verständnis bei den Veranstaltern.

FDP hätte lieber vor einem Beschluss mit Betreibern gesprochen

Laut Verpackungsverordnung können Gemeinden seit 1998 Einfluss darauf nehmen, aus welchem Material das Geschirr bei städtischen Märkten besteht. „Auch kleinere Gemeinden machen das mittlerweile“, sagt Sieckmann-Joucken.

Helmer Krane, Sprecher der FDP-Fraktion betonte auf der Sitzung: „Wir sind nicht inhaltlich gegen diesen Antrag, den finden wir interessant. Wir hätten nur gerne mit den Standbetreibern gesprochen, bevor ihnen eine Frist gesetzt wird.“

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