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Segeberg Kommt die Klage gegen Rewe-Ansiedlung?
Lokales Segeberg Kommt die Klage gegen Rewe-Ansiedlung?
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15:22 13.05.2019
Von Nicole Scholmann
Die Rewe-Zentrale an der Oststraße in Norderstedt. Quelle: Nicole Scholmann
Henstedt-Ulzburg

Christine Nordmann, Sprecherin des Oberverwaltungsgerichtes Schleswig, bestätigte auf Nachfrage der Segeberger Zeitung, dass "ein Normenkontrollantrag gegen den B-Plan 146 der Gemeinde Henstedt-Ulzburg beim OVG eingegangen ist". Der Antragsteller wendet sich, soweit sich das laut Nordmann bisher ersehen lasse, gegen befürchtete Belastungen durch vermehrten Verkehr aufgrund des geplanten Rewe-Zentralstandortes.

Nach Aussage von Bürgermeister Stefan Bauer hingegen bemängelt der Kisdorfer Bürger die damalige Amtliche Bekanntmachung zum B-Plan und dort den Punkt Ausgleichsflächen. Dem entgegnet der Verwaltungschef, dass es in Henstedt-Ulzburg keinen anderen Bebauungsplan dieser Größenordnung gegeben habe, der so intensiv abgewogen und rechtlich überprüft und begleitet worden sei.

Anwalt bekommt Akteneinsicht

Der Anwalt des möglichen Klägers erhalte nun Akteneinsicht in den B-Plan. Finde er dort - in seinen Augen - Fehler, kann er diese beim Oberverwaltungsgericht Schleswig kund tun. Die Gemeinde bekommt dann die Gelegenheit zur Stellungnahme. Laut Bürgermeister Bauer entscheidet erst dann das Gericht, ob eine Klage zugelassen wird.

"Es gibt keine Fehler, die die Ansiedlung von Rewe verhindern werden", ist sich Bauer sicher. Der Konzern Rewe will seinen Zentralstandort Nord von Norderstedt nach Henstedt-Ulzburg verlegen. Im Gewerbegebiet an der Autobahn soll der Gebäudekomplex entstehen. Über 900 Menschen will Rewe dort Arbeit geben.  Auf rund 30 Hektar sind Verwaltung, Lager und Schulungsmöglichkeiten geplant.

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