Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Anmelden
Segeberg Hauen und Stechen
Lokales Segeberg Hauen und Stechen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:51 01.02.2017
Von Gerrit Sponholz
Den Rettungsdienst betreiben im Auftrag des Kreises bislang der KBA (Norderstedt) und das DRK (Rest des Kreisgebietes). Quelle: Gerrit Sponholz
Kreis Segeberg

Gegen die Stimmen der CDU hatten die übrigen Fraktionen im Segeberger Kreistag entschieden, dem Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und dem Verein Krankentransporte, Behinderten- und Altenhilfe (KBA) fristgerecht zu kündigen. Nach Ablauf der zweijährigen Kündigungsfrist soll deren Arbeit ab 2019 die Rettungsdienstkooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) übernehmen, eine Organisation von bislang vier Landkreisen.

 Der KBA wehrt sich, sieht seine Existenz gefährdet. Hinter ihm steht die europaweit operierende Falck-Gruppe. Der Kreis hätte nach einer Kündigung des Rettungsdienstes die Dienstleistung zumindest ausschreiben müssen, argumentiert der KBA. „Wir haben beim Verwaltungsgericht Klage eingereicht“, sagt dessen Vorsitzender Ingo Lender.

 Ein Hauen und Stechen dürfte auch um Fahrzeuge, Rettungswachen und Ausrüstung ausbrechen. Sie gehören im wesentlichen nicht dem Kreis, behaupten DRK und KBA, sondern ihnen. Beide pochen darauf, dass der Kreis das Inventar übernehmen müsse. „Zum Marktwert“, betont Lender. Allein für seine Organisation, die bislang den Rettungsdienst in Norderstedt abwickelt, komme er auf eine „deutlich sechsstellige Summe“.

 DRK-Vorstand Stefan Gerke geht sogar von etwa 10 Millionen Euro aus. Dem DRK gehörten die Wachen in Bad Bramstedt, Bornhöved und Seedorf, viele Fahrzeuge und Medizintechnik, sagt er.

 Die Kreisverwaltung kontert, nur formal gehöre die Ausstattung DRK und KBA. Bezahlt würde sie ja von den Krankenkassen, seien also Teil des öffentlichen Rettungsdienstes.

Segeberg Windkraft bei Pronstorf Widerstand am Diekhof

„Die Drei vom Diekhof“ haben sich zusammengetan, um Argumente gegen Windanlagenpläne des Landes zu sammeln. Es möchte drei neue Eignungsgebiete mit rund 130 Hektar und Platz für etwa zehn Windkrafträder beim Ortsteil Diekhof ausweisen. Zum Entsetzen vieler Pronstorfer.

Klaus J. Harm 01.02.2017

Großalarm am Großen Segeberger See: Wegen des Verdachts, dass ein Radfahrer ins Eis eingebrochen und ertrunken sein könnte, waren gestern um 12.25 Uhr mehrere Dutzend Rettungskräfte im Einsatz. Am Ende entpuppte sich die Vermutung als falscher Alarm.

Dierk E. Seeburg 31.01.2017
Segeberg Mehr Arbeitslose Abschwung im Januar

Der Winter und der Zuzug von Flüchtlingen macht sich auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar. Im Kreis Segeberg waren im Januar 7392 Menschen ohne Arbeit (5,1 Prozent).

Gerrit Sponholz 31.01.2017