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Segeberg Rumpelpiste L68 wird nun doch saniert
Lokales Segeberg Rumpelpiste L68 wird nun doch saniert
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16:50 31.01.2020
Im Regen sind die Rillen in der Decke der L68 in Klein Rönnau zu sehen. Die Straße soll einen neuen Belag erhalten. Quelle: Klaus J. Harm
Klein Rönnau

„Der Landesbetrieb Verkehr wird noch in diesem Jahr die L68 vom Plöner Eck bis zum Ortsausgang Richtung Blunk in Groß Rönnau mit einer neuen Asphaltdecke versehen“, verkündete Klein Rönnaus Bürgermeister Dietrich Herms auf der Gemeinderatssitzung am Mittwochabend.

Landesmittel für Straßenbau waren bis 2022 verplant

Im November noch hatte der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr (LBV) – aller Proteste aus Groß und Klein Rönnau zum Trotz – angekündigt, die Straße vorerst nicht zu sanieren. Trotz des bekannten schlechten Zustands, so der LBV damals, sei das Geld für die Sanierung von Landesstraßen bis 2022 bereits verplant. Die Behörde hatte sich verkalkuliert und gehofft, die Straße würde noch länger durchhalten.

Seit einer oberflächlichen Flickmaßnahme mit Flüssigteer und Split im vergangenen Spätsommer gleicht die L68 in Klein Rönnau einem Wellblech. Anwohner klagten, die Straße sei in einem noch schlechteren Zustand als zuvor.

Auch die Verkehrsaufsicht des Kreises war nicht amüsiert von der Ausführung der Straßenarbeiten und setzte die Höchstgeschwindigkeit in der Ortsdurchfahrt von 50 auf 30 km/h herunter. Außerdem machte die Behörde deutlich, dass dies erst rückgängig gemacht werden kann, wenn die L68 wieder in Ordnung gebracht ist.

Fotostrecke:Die L68 ist eine Waschbrett-Strecke

Nun hatte das Land offenbar ein Einsehen. Auf Nachfrage bestätigte der LBV: „Wir streben derzeit an, die Sanierung der L 68 in Klein und Groß Rönnau noch im ersten Halbjahr 2020 zu ermöglichen.“ Herms sprach von einem Beginn im März.

Sanierung unter Vollsperrung

Der Landesbetrieb formuliert es nicht so deutlich. Die Planung der Sanierung sei gerade erst angelaufen, der Zeitraum werde erst nach der Abstimmung mit Verkehrsbehörden, Polizei und weiteren Trägern öffentlicher Belange festgelegt.

Fest steht aber bereits jetzt: Die L68 wird für die Sanierung beidseitig gesperrt werden müssen, so der LBV. Details zu Umleitungen und Abschnittbildungen stünden noch nicht fest. Nach Informationen von Bürgermeister Herms sollen sieben Abschnitte gebildet werden.

„Es ist eine oberflächliche Fahrbahninstandsetzung vorgesehen“, so der LBV zum Umfang der Sanierung. Dabei sollen rund vier Zentimeter Fahrbahndeckschicht erneuert werden. Das Land rechnet dabei grob mit Kosten zwischen 300.000 und 500.000 Euro.

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Von Klaus J. Harm und Nadine Materne

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