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Segeberg B 432 wochenlang eine Baustelle
Lokales Segeberg B 432 wochenlang eine Baustelle
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18:08 20.07.2016
Von Petra Stöver
Wenn die B 432 zwischen Gnissau und Warderdamm fertig ist, soll die Fahrbahn der Bundesstraße in Klein Rönnau abgefräst werden. Quelle: Archiv/Gerrit Sponholz
Klein Rönnau

Um die Einwohner „schon mal seelisch darauf vorzubereiten“, hatte Bürgermeister Dietrich Herms frühzeitig Mitarbeiter des Landesbetriebs Straßenbau Verkehr Schleswig-Holstein (LBV SH) eingeladen, um die Pläne für die Sanierung der Straße vorzustellen.

 Noch steht der genaue Termin nicht fest, und auch Detailfragen sind noch ungeklärt. Klar ist jedoch, dass die B 432 in Klein Rönnau instand gesetzt wird: voraussichtlich von Ende August bis Anfang Oktober. Noch würden zwei Varianten diskutiert, wie die Arbeiten ausgeführt werden. Wann und ob die Fahrbahn voll oder nur halbseitig gesperrt sein wird, lasse sich jetzt noch nicht sagen. Unbefriedigend für einige der rund 30 Interessierten, die sich zu der Sitzung am Dienstagabend im Haus Rönnau eingefunden hatten.

 Die Bauarbeiter werden sich aus Richtung Ostsee kommend nach Bad Segeberg vorarbeiten. Zuerst wird vom Ortseingang bis zum Plöner Eck (L68)die Straßendecke abgefräst, dann vom Plöner Eck bis zur Einmündung Chausseebaum und abschließend von dort bis nach Bad Segeberg. Danach wird eine neue Deckschicht eingebaut, ankündigt wurden lärmmindernde Eigenschaften. Auch Borde und Pflaster würden gerichtet.

 Zwischen Chausseebaum und dem Ortsschild Bad Segeberg kommt es zu einer Vollsperrung, die dortigen Autohäuser und Läden sollen dann über Kurhausstraße und Esmarchstraße angefahren werden können.

 Viele Frage blieben offen, vor allem ob dann jederzeit der Brandschutz sichergestellt werden könne. Lacher erntete der Mann, der nach Ersatzterminen für eine Asphaltierung bei Regen fragte. Denn direkt angrenzend liegt die Eutiner Straße in Bad Segeberg seit Wochen als abgefräste Schlaglochpiste mit tiefen Absätzen. Die konnte bei angekündigter Vollsperrung nicht neu asphaltiert werden, weil es zu nass war. Das soll am letzten Juli-Wochenende nachgeholt werden.

 „Ohne Behinderungen geht es nicht“, warb Herms um Verständnis für die notwendigen Arbeiten. Die Klein Rönnauer werden Ausweichparkplätze suchen und sich zeitweise durch die Baustelle quälen müssen. Für den Durchgangsverkehr werden sehr weiträumige Umleitungen eingerichtet. Wer aus Richtung Ostsee kommt, wird ab Gnissau über die L69 und das Damsdorfer Kreuzung Richtung Trappenkamp geleitet. Dort geht es auf die A 21 und weiter nach Bad Segeberg.

 Aus der anderen Richtung bleibt die bekannte Umleitung über die A 20 bis Geschendorf, dann über die L 69 bis zur B 432 bestehen.

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