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Segeberg Ganz wichtig: das tolle Team
Lokales Segeberg Ganz wichtig: das tolle Team
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15:01 21.04.2018
Von Nicole Scholmann
Dr. Robert Kleinstäuber (links) und Dr. Matthias Helt, beide Ärzte in der Paracelsus-Klinik, freuen sich, dass die OP-Säle sehr gut ausgelastet sind. Quelle: Nicole Scholmann
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Henstedt-Ulzburg

Dennoch oder gerade deshalb ziehe sein Team in dieser angespannten Situation an einem Strang und setze alles daran, den Alltag wie bisher ablaufen zu lassen. Kleinstäuber arbeitet seit nicht ganz einem Jahr in der Paracelsus-Klinik in Henstedt-Ulzburg und hatte sich das Krankenhaus ganz bewusst ausgesucht. Der fast schon familiäre Umgang miteinander und mit den Patienten habe ihn gereizt. „Ich habe hier ein tolles Team vorgefunden“, betont er.

Über 5000 Operationen im Jahr

Zusammen mit Dr. Matthias Helt organisiert Kleinstäuber den Ablauf in dem Bereich OP. Die drei Säle, in denen von morgens 7.15 Uhr bis in den Nachmittag hinein operiert wird, sind ständig besetzt. Über 5000 Eingriffe werden pro Jahr in der Henstedt-Ulzburger Klinik vorgenommen, von der Blinddarm-OP über kleine Behandlungen in der Gynäkologie bis hin zu aufwendigen Operationen der Wirbelsäule und die Behandlung von Tumoren. Dazu kommen noch die Notfälle wie Kaiserschnitte und Unfallopfer, bei denen es nicht selten um Leben und Tod geht. Belegärzte können die Säle ebenfalls nutzen.

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Entspannteres Aufwachen dank lokaler Betäubung

Während andere Kliniken beispielsweise in Hamburg mit fast 15 Sälen doch eine gewisse Anonymität an den Tag legen, geht es in der Paracelsus-Klinik intimer, aber nicht weniger konzentriert zur Sache. Bevor der Operateur zur Arbeit schreiten kann, werden die Patienten – bereits platziert auf den OP-Liegen – in Narkose gelegt. Wenn möglich, wird versucht, keine Vollnarkose zu geben.  Ein Beispiel: Ein Patient muss am Bein operiert werden, nur der betroffene Bereich wird betäubt. Das sei für den Patienten deutlich schonender, erklärt Dr. Helt.  Man lasse sich trotz des Termindrucks in den Operationssälen Zeit für jeden Kranken. „Bei uns ist der Patient keine Nummer“, auf die Feststellung legt Kleinstäuber Wert.

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