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Segeberg Trinken bis der Arzt kommt
Lokales Segeberg Trinken bis der Arzt kommt
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17:58 17.01.2019
Die Anzahl der Alkoholvergiftungen bei Kindern und Jugendlichen im Kreis Segeberg ist wieder gestiegen. Quelle: Hartmann, Andrea/Archiv
Kreis Segeberg

„Das Rauschtrinken bleibt somit weiter ein Problem“, bilanziert die Krankenkasse auf Grundlage von Zahlen des Statistischen Landesamtes. 55 Kinder und Jugendliche waren im Vorjahr betroffen gewesen. „Viele Jugendliche überschätzen sich und glauben Alkohol gehört zum Feiern und Spaß haben dazu“, sagt Nils Junker von der DAK-Gesundheit in Bad Segeberg. „Alkohol wirkt auf junge Menschen schneller, stärker und länger als auf Erwachsene. Deshalb ist das Komasaufen bei Jugendlichen eine gefährliche Tatsache“, betont Junker. Besonderen Anlass zur Sorge bereitet Experten der Alkoholmissbrauch bei den jüngeren Mädchen und Jungen. In der Altersgruppe der 10- bis 15-Jährigen mussten in der Region 16 Kinder in einer Klinik behandelt werden.

Mit mehr als 2,0 Promille ins Krankenhaus

Bei den Segeberger Kliniken in Bad Segeberg sei die Tendenz der behandelten Alkoholvergiftungsfälle „leicht rückläufig“, teilt Sprecher Robert Quentin auf Anfrage der SZ mit. Obwohl es durchaus Fälle gebe, bei denen Jugendliche mit Promillewerten von über 2,0 eingeliefert würden. Lebensbedrohliche Fälle habe es glücklicherweise nicht gegeben. 

Das Niveau der behandelten Alkoholvergiftungsfälle im Kreis ist seit Jahren ähnlich hoch. Bereits 2015 wurden 62 Kinder und Jugendliche im Vollrausch in Kliniken eingewiesen, 2014 waren es sogar 80 stationär aufgenommene Vergiftungsfälle gewesen nach Angaben der DAK-Gesundheit. 

Präventionskampagne gegen den Vollrausch

Die Krankenkasse DAK versucht seit Jahren mit der Präventionsangeboten gegen jugendliche Trinkexzesse anzugehen und aufzuklären. Seit zehn Jahren veranstaltet die DAK die Kampagne „Bunt statt Blau – Kunst gegen Komasaufen“ im Kreis Segeberg. Dabei sind Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren aufgerufen, mit Plakaten kreative Botschaften gegen Rauschtrinken zu entwickeln. Auch Segeberger Schulen sind eingeladen, sich an der Aktion zu beteiligen.

Infos dazu unter www.dak.de

Von Nadine Materne

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