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Segeberg Hybridhaus in wenigen Tagen aufgebaut
Lokales Segeberg Hybridhaus in wenigen Tagen aufgebaut
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18:15 19.05.2019
Von Gerrit Sponholz
Der Rohbau des Hybridhauses K-Mäleon in Kembs (Gemeinde Seedorf) wurde in wenigen Tagen aufgebaut. Das Konstruktionsprinzip orientiert sich am Industrie- und Gewerbebau. Quelle: Gerrit Sponholz
Kembs (Gemeinde Seedorf)

Regina und Paul-Herbert Dose verwirklichen dort einen Traum und errichten ihren Alterssitz. Das „K-Mäleon-Hybridhaus“ ist eine Mischung aus Fertig- und Massivgebäude. Es verfügt über viele besondere Eigenschaften und ist nach Firmenangaben schon zwei Mal zum Haus des Jahres gewählt worden.

Konstruktion aus Gewerbebau abgeschaut

Erfinder ist Diplom-Ingenieur Olaf Elze aus Berlin. Der Stahl- und Brückenbauer hat sich ein Konstruktionsprinzip aus dem Industrie- und Gewerbebau abgeschaut. „Eine tragende Stahlkonstruktion übernimmt alle Lasten.“

Die Wände sind aus Leichtbeton. Das ermöglicht, den Grundriss immer wieder zu verändern, etwa wenn das Haus verkauft werden soll, die Familie oder die Lebensumstände sich verändern.

Durch den umlaufenden Installationskanal stehen in einem Leerrohrsystem überall im Haus die benötigten sanitären und elektrischen Anschlüsse bereit. 

Und die Induktionslichtschalter werden ohne Kabel einfach dort angebracht, wo sie sinnvoll sind, sagt Elze. Gestaltungsfreiheit herrsche auch bei den Fenster- und Türöffnungen in der Fassade. Ein Einfamilienhaus, ein Doppelhaus oder ein Winkelbungalow seien möglich. 

Zimmerzuschnitte selbst entworfen

Die Aufteilung der 132 Quadratmeter im Parterre und der 50 Quadratmeter in einer offenen Galerie im ersten Stock hat das Ehepaar Dose bei seinem Haus in Kembs selbst entworfen.

Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach gehört ebenfalls zu dem Konzept des Hybridhauses. Sie liefert den Großteil des Energiebedarfs, eine Infrarotheizung, verbaut in Wände und Decken, wärmt das Haus. „Am 1. August wollen wir einziehen“, sagt Regina Dose

Auf diesen neuartigen Haustyp war Regina Dose per Zufall gestoßen. 2017 hatte sie im MDR-Fernsehen einen Beitrag gesehen. Als Erfinder gilt Olaf Elze aus Berlin. Er war in dem Beitrag zu sehen, ebenso wie ein Auto mit SE-Kennzeichen. Regina Dose forschte nach. Elzes Eltern stammen aus Kaltenkirchen. Schnell war Kontakt zu Elzes Firma geknüpft.

Neuer Haustyp: Mischung aus Fertig- und Massivhaus

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