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Segeberg Abschwung im Januar
Lokales Segeberg Abschwung im Januar
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16:45 31.01.2017
Von Gerrit Sponholz
Im Januar ist die Zahl der Arbeitslosen im Kreis Segeberg gestiegen. Quelle: Arne Dedert/dpa
Kreis Segeberg

Das waren 575 mehr als im Dezember vorigen Jahres (4,7 Prozent) und 78 mehr als vor einem Jahr (5 Prozent).

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 Es gibt mehrere Gründe für den Anstieg. Im Winter entlassen Bau- und Baunebengewerbe sowie Garten- und Landschaftsbauer manche Arbeitnehmer, weil wegen des schlechten Wetters draußen nicht gearbeitet werden kann. Außerdem laufen zum Jahresende befristete Beschäftigungsverhältnisse im kaufmännischen Bereich aus, erklärt Thomas Kenntemich, Leiter der Arbeitsagentur Elmshorn.

 Wenn auch noch die Arbeitslosen hinzugerechnet werden, die sich derzeit qualifizieren oder vorübergehend krank sind, waren im Januar 9532 Menschen auf Jobsuche. Dies sind 711 mehr als noch vor einem Jahr. Dies liege zum großen Teil an den Flüchtlingen, sagt Kenntemich. Viele befinden sich in Sprachkursen, beruflichen Vorbereitungslehrgängen oder betrieblichen Praktika.

 631 neue Jobs hatten die Arbeitgeber im Januar gemeldet. Vor einem Jahr waren es noch 68 mehr gewesen. Gesucht waren zuletzt vor allem Erzieher, Objektschützer und Bürokaufleute.

 Seit Oktober 2016 haben sich 999 junge Leute gemeldet, die eine Ausbildung beginnen wollen (plus 173 zum Vorjahr). Im gleichen Zeitraum boten Unternehmen 1054 Azubistellen neu an (minus 7).

 In Bad Segeberg waren 2270 Menschen ohne Arbeitsvertrag. Die Quote von 5,5 Prozent lag so hoch wie vor einem Jahr. Im Dezember waren 5,2 Prozent ermittelt worden.

 Im Raum Kaltenkirchen wurden 2910 Arbeitslose registriert. Die Quote stieg von 4,5 auf 4,9 Prozent, nach 5 Prozent vor einem Jahr,.

 In Norderstedt suchten 2212 Menschen Jobs. Das entspricht 4,9 Prozent, nach 4,5 Prozent im Dezember und 4,6 Prozent im Vorjahresmonat.ger

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