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Segeberg Mit 195 km/h durch 60er-Zone gebrettert
Lokales Segeberg Mit 195 km/h durch 60er-Zone gebrettert
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06:00 05.01.2019
Von Gerrit Sponholz
Der gemeinsame Messtrupp von Polizeidirektion Bad Segeberg und Kreis Segeberg maß das Tempo der Verkehrsteilnehmer unter anderem auf der Ortsdurchfahrt in Schafhaus (Gemeinde Bark bei Bad Segeberg) im August 2018. Quelle: Gerrit Sponholz
Bad Segeberg

Von den zwei mobilen Messtrupps wurden an verschiedenen, versteckt gelegenen Standorten im vorigen Jahr 1,017 Millionen Fahrzeuge erfasst. Das geht aus vorläufigen Zahlen der Verkehrsüberwachung bei der Polizeidirektion Bad Segeberg hervor. Davon waren 91863 zu schnell. Das entspricht rund neun Prozent.

Im Jahr 2017 hatte die Quote bei rund 7,8 Prozent gelegen: 1,087 Millionen Fahrzeuge, 84557 zu schnell. 

Anstieg der Raser um 16 Prozent

Das entspricht einem Anstieg der Raserquote innerhalb eines Jahres von rund 16 Prozent.

Manche verhielten sich besonders regelwidrig. „Mittlerweile gehören negative Höhepunkte leider zum Alltag in unserem Beruf, wobei nicht nur die Motorräder im Sommer auffallen, sondern auch Autofahrer“, sagt Berit Lindenberg, Sprecherin der Polizeidirektion. „Im Mai überschritt ein Pkw-Fahrer bei einer Verkehrskontrolle auf der A20 in Höhe des Parkplatzes Kronberg bei Weede die erlaubte Geschwindigkeit von 60 km/h. Er war mit 148 km/h unterwegs.“ Im Oktober ist der Spitzenreiter ein Autofahrer gewesen. Durch den Baustellenbereich in Oering raste er mit 153 Stundenkilometern, bei erlaubten 50.

Halsbrecherische Fahrten

„Die Motorradfahrer nutzten das schöne Sommerwetter zu halsbrecherischen Fahrten“, sagt Lindenberg. „So wurde im Juli in Kleinkummerfeld auf der K114 bei einem Biker eine Geschwindigkeit von 163 km/h gemessen, bei erlaubten 100 km/h.“ 

Die stationären Blitzanlagen haben die Autofahrer dagegen wohl besser im Blick. Im vorigen Jahr wurden an den festen Stationen 14,136 Millionen Fahrzeuge gemessen. 44009 waren zu schnell unterwegs. Das entspricht 0,31 Prozent und ist weniger als 2017 (0,35 Prozent). Damals waren 11,692 Millionen Fahrzeuge erfasst worden. 40668 hatten seinerzeit das zulässige Tempolimit überschritten. 

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